CE-Kennzeichnungspflicht

Seit dem 1.Januar 1991 ist kein Verkauf von Kinderspielzeug ohne CE-Kennzeichnung erlaubt. Als Spielzeuge gelten dabei alle Erzeugnisse, die dazu gestaltet oder offensichtlich bestimmt sind, von Kindern im Alter bis zu 14 Jahren verwendet zu werden.
Dazu gehören auch beispielsweise Schnullerketten, Kuscheltiere und Stoffpuppen.

Die Vorschriften rund um die CE-Kennzeichnung sind sehr streng und teilweise undurchsichtig, was viele davon abhält, Produkte aus dieser Kategorie anzubieten. Möchte man dies jedoch, ist eine Kennzeichnungspflicht unumgänglich, möchte man Abmahnungen und hohe Strafgebühren vermeiden.

Hilfe im CE-Dschungel bietet die Seite wirmachenspielzeug.de.
Neben einer übersichtlichen Darstellung rund um die Erfordernisse für eine CE-Kennzeichnung bietet die Seite Antworten zu ersten Fragen sowie eine Beratung derjenigen, die kennzeichnungspflichtige Produkte anbieten möchten.

Ergänzend enthält die Spielzeugrichtlinie der EU:

  • welche Produkte nicht in die Kennzeichnungspflicht fallen (Seite 20, Anhang 1)
  • wie und wo die Produkte gekennzeichnet werden müssen (Artikel 17, Seite 11)
  • dass Name und Kontaktanschrift fest an dem Spielzeug angebracht sein müssen (S. 2 (16))
  • wann gegebenenfalls Warnhinweise ergänzt werden müssen (S. 4 (30))
  • welche Punkte bei dem Produkt geprüft werden und den Sicherheitsrichtlinien entsprechen müssen (S. 21, Anhang 2)
  • die EG-Konformitätserklärung (S.33, Anhang 3), welche ausgefüllt werden muss.

Achtung: Mit einem CE-Kennzeichen darf nicht geworben werden.

Es gibt im Netz unzählige Blogbeiträge und Forendiskussionen zu dem Thema CE-Kennzeichnungspflicht. Ob man sich die Arbeit machen möchte, sich einzuarbeiten und den Test durchzuführen, bleibt jedem selbst überlassen. Fakt ist jedoch, dass eine Kennzeichnung der entsprechenden Produkte unumgänglich ist.