Covermaschine für Einsteiger?
Kann ich das überhaupt?
Das war mein erster Gedanke, als ich die Janome Cover Pro 3000 Professional auspackte. Eine Covermaschine wirkt auf den ersten Blick ziemlich professionell – und ehrlicherweise hatte ich großen Respekt davor. Wird das schwer? Klappt das auf Anhieb?
Der Einstieg: Schritt für Schritt zur ersten Naht
Also habe ich mir Zeit genommen und zuerst die Bedienungsanleitung durchgelesen – die übrigens gut verständlich geschrieben und logisch aufgebaut ist. Dann wagte ich mich an zwei Testnähte auf Stoffresten, um mich mit der Maschine vertraut zu machen.
Und siehe da: Schon bei den ersten Versuchen lief alles erstaunlich problemlos!
Erste Anpassungen: Nadeltausch und Einfädeln
Für mein erstes richtiges Projekt wollte ich mit zwei Nadeln nähen, also habe ich mithilfe des mitgelieferten Nadelhalters die rechte Nadel entfernt. Das ging ganz einfach und ohne großes Gefummel.
Auch das Einfädeln – ein Punkt, der mir im Vorfeld Sorgen gemacht hatte – war überraschend unkompliziert. Besonders der Greiferfaden ließ sich ganz leicht einfädeln.
Nähgarne im Test – Alles läuft!
Ich war neugierig, wie die Janome Cover Pro 3000 Professional auf unterschiedliche Garne reagiert – also habe ich verschiedene ausprobiert: Von Gütermann über No-Name-Garn bis hin zu Bauschgarn. Das Ergebnis: Die Maschine hat jedes Garn anstandslos verarbeitet. Auch das Nähen mit Bauschgarn funktionierte einwandfrei – die Nähte waren gleichmäßig und schön elastisch.
Zwei Nähfüße im Vergleich: Metall vs. Kunststoff
Für meine ersten Nähte habe ich den serienmäßigen Metallfuß gegen den transparenten Kunststofffuß ausgetauscht. Beide funktionieren gut für die Decknaht, aber sie bringen unterschiedliche Vorteile mit:
– Metallfuß: Hat bei mir leichte, flutschige Stoffe etwas besser transportiert.
– Kunststofffuß: Bietet eine viel bessere Sicht auf die Naht – ideal für präzise Arbeiten.
Saubere Übergänge und gute Ausleuchtung
Bedienkomfort und Lautstärke
Die Lautstärke der Janome Cover Pro 3000 Professional empfinde ich als sehr angenehm – sie schnurrt ruhig vor sich hin, ohne unangenehm laut zu werden. Auch der Fußanlasser lässt sich fein dosieren und ist gut zu bedienen. Die Geschwindigkeit der Maschine kann ich sehr kontrolliert regulieren, was gerade beim Einstieg ein riesiger Vorteil ist.
Sticharten im Einsatz
Am häufigsten habe ich den zweifachen Coverstich in schmal (3 mm), linksbündig genutzt. Das ist für viele Projekte eine perfekte Wahl – von Shirts bis Hosen.
Außerdem habe ich den Kettenstich mehrfach ausprobiert – besonders praktisch, wenn man dezente Ziernähte setzen oder Halsausschnitte absteppen möchte. Auch hier überzeugt die Janome Cover Pro 3000 P mit sauberem Stichbild.
Zubehör: Schon mehr geplant!
Ich habe mir bereits einige Zusatzteile zur Maschine gegönnt, die ich in zukünftigen Tutorials und Blogbeiträgen näher vorstellen werde. Dazu gehören:
– Bandeinfasser 42 mm
– Elastikkräusler breit
– Schrägband- und Gürtelschlaufenführung
Mein Fazit: Mut wird belohnt!
Nach den ersten Stunden an der Janome Cover Pro 3000 Professional bin ich richtig begeistert. Die Maschine ist kraftvoll, zuverlässig und erstaunlich benutzerfreundlich – auch für jemanden, der zum ersten Mal mit einer Covermaschine arbeitet.
Klar, ein bisschen Übung gehört dazu. Aber mit der richtigen Anleitung, etwas Geduld und Neugier ist der Einstieg definitiv machbar – und macht sogar richtig Spaß!
Ich freue mich schon darauf, euch bald mehr Projekte und Zubehörteile in Aktion zu zeigen.

Testbericht: Pfaff Quilt Ambition 635 von Janet Rosenkranz

Die JANOME Cover Pro 3000P im Test bei der Redaktion – Teil 1

JANOME Cover Pro 3000P und BROTHER CV 3550 im Vergleich

