Janome Cover Pro 3000P Testbericht

Janet Rosenkranz: Testbericht Janome Cover 3000P (1)

Covermaschine für Einsteiger?

Kann ich das überhaupt?

Das war mein erster Gedanke, als ich die Janome Cover Pro 3000 Professional auspackte. Eine Covermaschine wirkt auf den ersten Blick ziemlich professionell – und ehrlicherweise hatte ich großen Respekt davor. Wird das schwer? Klappt das auf Anhieb?

Der Einstieg: Schritt für Schritt zur ersten Naht

Also habe ich mir Zeit genommen und zuerst die Bedienungsanleitung durchgelesen – die übrigens gut verständlich geschrieben und logisch aufgebaut ist. Dann wagte ich mich an zwei Testnähte auf Stoffresten, um mich mit der Maschine vertraut zu machen.
Und siehe da: Schon bei den ersten Versuchen lief alles erstaunlich problemlos!

Erste Anpassungen: Nadeltausch und Einfädeln

Für mein erstes richtiges Projekt wollte ich mit zwei Nadeln nähen, also habe ich mithilfe des mitgelieferten Nadelhalters die rechte Nadel entfernt. Das ging ganz einfach und ohne großes Gefummel.
Auch das Einfädeln – ein Punkt, der mir im Vorfeld Sorgen gemacht hatte – war überraschend unkompliziert. Besonders der Greiferfaden ließ sich ganz leicht einfädeln.

Ich habe dabei beide Methoden ausprobiert:


– Den linken Nadelfaden mit dem integrierten Nadeleinfädler-Hebel.
– Den mittleren Faden mit einem separaten, handlichen Nadeleinfädler.


Beide Varianten funktionierten zuverlässig und sind auch für Anfänger gut machbar.

Nähgarne im Test – Alles läuft!

Ich war neugierig, wie die Janome Cover Pro 3000 Professional auf unterschiedliche Garne reagiert – also habe ich verschiedene ausprobiert: Von Gütermann über No-Name-Garn bis hin zu Bauschgarn. Das Ergebnis: Die Maschine hat jedes Garn anstandslos verarbeitet. Auch das Nähen mit Bauschgarn funktionierte einwandfrei – die Nähte waren gleichmäßig und schön elastisch.

Zwei Nähfüße im Vergleich: Metall vs. Kunststoff


Für meine ersten Nähte habe ich den serienmäßigen Metallfuß gegen den transparenten Kunststofffuß ausgetauscht. Beide funktionieren gut für die Decknaht, aber sie bringen unterschiedliche Vorteile mit:
– Metallfuß: Hat bei mir leichte, flutschige Stoffe etwas besser transportiert.
– Kunststofffuß: Bietet eine viel bessere Sicht auf die Naht – ideal für präzise Arbeiten.

Saubere Übergänge und gute Ausleuchtung


Ein echtes Highlight ist das zweite, ausziehbare Licht. Es leuchtet den Arbeitsbereich hervorragend aus und war mir beim Nähen nie im Weg – eine kleine, aber sehr durchdachte Ergänzung.

Vor den Nahtübergängen hatte ich mit Abstand den größten Respekt – aber auch hier wurde ich positiv überrascht: Die Übergänge sind meist sauber gelungen. Mit etwas mehr Übung wird das bestimmt noch besser!

Bedienkomfort und Lautstärke

Die Lautstärke der Janome Cover Pro 3000 Professional empfinde ich als sehr angenehm – sie schnurrt ruhig vor sich hin, ohne unangenehm laut zu werden. Auch der Fußanlasser lässt sich fein dosieren und ist gut zu bedienen. Die Geschwindigkeit der Maschine kann ich sehr kontrolliert regulieren, was gerade beim Einstieg ein riesiger Vorteil ist.

Sticharten im Einsatz

Am häufigsten habe ich den zweifachen Coverstich in schmal (3  mm), linksbündig genutzt. Das ist für viele Projekte eine perfekte Wahl – von Shirts bis Hosen.
Außerdem habe ich den Kettenstich mehrfach ausprobiert – besonders praktisch, wenn man dezente Ziernähte setzen oder Halsausschnitte absteppen möchte. Auch hier überzeugt die Janome Cover Pro 3000 P mit sauberem Stichbild.

Zubehör: Schon mehr geplant!

Ich habe mir bereits einige Zusatzteile zur Maschine gegönnt, die ich in zukünftigen Tutorials und Blogbeiträgen näher vorstellen werde. Dazu gehören:
– Bandeinfasser 42 mm
– Elastikkräusler breit
– Schrägband- und Gürtelschlaufenführung

Mein Fazit: Mut wird belohnt!

Nach den ersten Stunden an der Janome Cover Pro 3000 Professional bin ich richtig begeistert. Die Maschine ist kraftvoll, zuverlässig und erstaunlich benutzerfreundlich – auch für jemanden, der zum ersten Mal mit einer Covermaschine arbeitet.
Klar, ein bisschen Übung gehört dazu. Aber mit der richtigen Anleitung, etwas Geduld und Neugier ist der Einstieg definitiv machbar – und macht sogar richtig Spaß!

Ich freue mich schon darauf, euch bald mehr Projekte und Zubehörteile in Aktion zu zeigen.

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Janet näht Kleidung für sich und ihre Familie, erstellt aber auch Nähtutorials. Ihre Werke zeigt sie auf Instagram und Facebook

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7 days ago

Wir testen wieder eine Maschine für euch! Diesmal ist es eine Näh- und Stickkombination von @pfaffeu und zwar die Creative Expression 750. Die erste Expression, die sticken kann! Wer sich für die 715 und 725 interessiert, kann hier auch mitlesen, denn im Nähen ist die 725 zu 99 Prozent gleich. Die 715 kann etwas weniger, wir versuchen immer, das mit einzubauen.
Die ersten Tage haben wir die 750 eingerichtet und dann musst sie direkt bei unseren aktuellen Projekte mitmachen. Wir haben Knopflöcher genäht und noch ein paar Kuschelkäfer (unser Herzensprojekt 2025) mit Zierstichen. Da durfte gleich der Stitch Creator mit ran, mit dem großen Touchdisplay eine riesige Verbesserung zu den Vorgängermodellen! Und natürlich durft die Pfaff gleich mal sticken - so ein QR-Code ist ein effektiver Test für das Stichbild. Den ausführlichen Bericht findet ihr auf www.naehratgeber.de in der Kategorie „Testberichte“.
Habt ihr Wünsche, was wir testen sollen? Dann ist jetzt die perfekte Gelegenheit, hier einen Kommentar zu hinterlassen.
#nähratgeber #nähmaschinentest #stickmaschinentest #pfaff
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Wir testen wieder eine Maschine für euch! Diesmal ist es eine Näh- und Stickkombination von @pfaffeu und zwar die Creative Expression 750. Die erste Expression, die sticken kann! Wer sich für die 715 und 725 interessiert, kann hier auch mitlesen, denn im Nähen ist die 725 zu 99 Prozent gleich. Die 715 kann etwas weniger, wir versuchen immer, das mit einzubauen.
Die ersten Tage haben wir die 750 eingerichtet und dann musst sie direkt bei unseren aktuellen Projekte mitmachen. Wir haben Knopflöcher genäht und noch ein paar Kuschelkäfer (unser Herzensprojekt 2025) mit Zierstichen. Da durfte gleich der Stitch Creator mit ran, mit dem großen Touchdisplay eine riesige Verbesserung zu den Vorgängermodellen! Und natürlich durft die Pfaff gleich mal sticken - so ein QR-Code ist ein effektiver Test für das Stichbild. Den ausführlichen Bericht findet ihr auf www.naehratgeber.de in der Kategorie „Testberichte“. 
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