Plotterspruch Ich reg mich nicht auf Freebie

Plotterfreebie: Aufreger

Wer kennt den Spruch nicht? „Reg dich nicht auf.“ Kommt garantiert in dem Moment, in dem man eh schon platzen möchte. Und hilft auch nicht wirklich.

Jetzt kommt die perfekte Antwort:

Zeigen Sie mit einem Augenzwinkern, wer wen aufregt. Ob nun als Sticker, Sublimationsmotiv oder Plott.

Die Datei ist im Download in drei Varianten enthalten. Einmal als komplettes Motiv in farbig, dann in den einzelnen Lagen und dazu noch die getrennten Lagen mit einer ausgeschnittenen ersten Lage. So wird die Schichtung für Bekleidung reduziert.

Je nach Software, Folien und Größe gelingt der Plott geschichtet besser oder mit ausgeschnittener erster Lage. Diese haben wir für unser Shirt verwendet.

Zum Freebie

Freebie als Hitzetransfer

Tipps zum Pressen

Wenn Sie Ihre Bekleidung selbst nähen, kann es von Vorteil sein, vor dem Nähen den Plott aufzubringen. So gibt es keine störenden Nähte und wenn es nicht klappt, ist der Schaden geringer.

Wir haben das Rückenteil zugeschnitten und auf der Schneiderbüste festgesteckt. Die Mitte ist mit wasserlöslichem Stift markiert.

Tipps:

Sofern Sie markieren müssen, versuchen Sie immer, ausserhalb der Pressfläche zu markieren. Manche Markierstifte werden durch die Hitze eingebrannt und können den Stoff verfärben oder auch ausbleichen.

Um die optimale Positionierung zu finden, können Sie nur die erste Lage verwenden, aber den entgitterten Plott auch aufeinanderlegen. Wichtig: Der Stoff sollte vorher schon kurz gepresst sein.

Da wir verschiedene Folien verwenden, nehmen wir die Verpackungen mit zur Presse, um die Zeiten und Temperaturen im Blick zu haben.

Schwierigkeit: Für die schwarze Folie fehlen die Infos, die weiße Folie ist Nylon-Flex und soll eigentlich bei nur 115 Grad kurz gepresst werden.

Die oberen Lagen werden wieder abgezogen, die untere bleibt auf dem Shirt.

Probe-Pressen

Gerade, wenn man wie wir, verschiedene oder unbekannte Folien verwendet, ist ein Probedurchgang beim Pressen anzuraten. Reste gibt es beim Schneiden ja immer genug.

Wir nehmen also einen Stoffrest und starten mit der ersten Farblage. Meist werden 15 Sekunden benötigt, wir starten mit 8. Das sollte reichen, dass die Folie hält und so wird Überhitzung durch die vielen Durchgänge vermieden.

Wir ziehen kalt ab.

Beim Pressen der zweiten Lage mit reduzierter Temperatur und nur 5 Sekunden, hat sich die erste Lage trotzdem auf der Schutzfolie abgelagert.

Wir wechseln von der Dauerbackfolie also zum normalen Backpapier und verwenden für jeden Durchgang eine frische Lage.

So testen wir alle vier Lagen durch.

Das Nylon-Flex schmilzt beim letzten Durchgang ziemlich, da die Metallfolie 155 Grad und 17 Sekunden braucht, aber wir finden den Effekt ganz gut.

Also ran an den mehrfarbigen Plott!

Erst die untere, ausgeschnittene Lage pressen. Darauf dann das weiße Nylon-Flex. Dafür reduzieren wir die Temperatur, auch wenn wir sie für die zwei nächsten Durchgänge wieder erhöhen müssen.

Danach die zwei grauen Wörter. Immer mit frischem Backpapier.

Tipp:

Manchmal ist es besser, die Trägerfolie nicht um das Motiv zurückzuschneiden, sondern groß zu lassen. So, dass die Trägerfolie den gesamten Plott bedecken würde. Damit hätten wir uns das Backpapier hier noch sparen können.

Zum Schluss noch den Text in Blau.

Tipp:

Durch die mehreren Durchgänge kann Plotterfolie schrumpfen, sich ausdehnen oder auch verschieben. Sieht man bei uns zum Beispiel an den Ausrufezeichen. Wir finden hier den Effekt aber auch wieder gut.

Sollte das stören, kann man die Trägerfolie an den entsprechenden Stellen durchschneiden und die Wörter einzeln auflegen.

Ist alles drauf und der Plott ausgekühlt, pressen wir zum Schluss nochmal (mit einer frischen Lage Backpapier) für 10 Sekunden bei 150 Grad.

Dann nur noch das Shirt nähen 😉

 

Freebie als Sticker

Ein Bogen Stickerpapier, schon kann man den Spruch aufkleben, wo man ihn braucht. Wir haben verschiedene Größen gedruckt, allerdings kommt der Text in den Originalfarben in klein nicht so gut rüber. Wir haben daher einen Teil des Textes heller gestaltet oder komplett geändert:

Will man den Sticker sehr klein machen, ist es sinnvoll, die grüne Farblage zu entfernen. Das geht je nach Programm etwas anders, wir haben die Änderungen in Silhouette Studio Business vorgenommen.

Geschnitten hat dann wieder der Brother Plotter, dank Scanfunktion ganz ohne Print & Cut.

Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen demnächst in einem weiteren Beitrag.

Bis dahin erst mal viel Spaß mit unserem kleinen Aufreger-Freebie.

Im Beitrag verwendete Produkte
Beispiele unserer Probeplotter

Jesvami hat den Schriftzug auf ein selbstgenähtes Shirt aufgebracht.

Monika hat einen Wandbehang und eine Mieke damit verziert.

Noch mehr Beiträge dazu

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7 days ago

Wir testen wieder eine Maschine für euch! Diesmal ist es eine Näh- und Stickkombination von @pfaffeu und zwar die Creative Expression 750. Die erste Expression, die sticken kann! Wer sich für die 715 und 725 interessiert, kann hier auch mitlesen, denn im Nähen ist die 725 zu 99 Prozent gleich. Die 715 kann etwas weniger, wir versuchen immer, das mit einzubauen.
Die ersten Tage haben wir die 750 eingerichtet und dann musst sie direkt bei unseren aktuellen Projekte mitmachen. Wir haben Knopflöcher genäht und noch ein paar Kuschelkäfer (unser Herzensprojekt 2025) mit Zierstichen. Da durfte gleich der Stitch Creator mit ran, mit dem großen Touchdisplay eine riesige Verbesserung zu den Vorgängermodellen! Und natürlich durft die Pfaff gleich mal sticken - so ein QR-Code ist ein effektiver Test für das Stichbild. Den ausführlichen Bericht findet ihr auf www.naehratgeber.de in der Kategorie „Testberichte“.
Habt ihr Wünsche, was wir testen sollen? Dann ist jetzt die perfekte Gelegenheit, hier einen Kommentar zu hinterlassen.
#nähratgeber #nähmaschinentest #stickmaschinentest #pfaff
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Wir testen wieder eine Maschine für euch! Diesmal ist es eine Näh- und Stickkombination von @pfaffeu und zwar die Creative Expression 750. Die erste Expression, die sticken kann! Wer sich für die 715 und 725 interessiert, kann hier auch mitlesen, denn im Nähen ist die 725 zu 99 Prozent gleich. Die 715 kann etwas weniger, wir versuchen immer, das mit einzubauen.
Die ersten Tage haben wir die 750 eingerichtet und dann musst sie direkt bei unseren aktuellen Projekte mitmachen. Wir haben Knopflöcher genäht und noch ein paar Kuschelkäfer (unser Herzensprojekt 2025) mit Zierstichen. Da durfte gleich der Stitch Creator mit ran, mit dem großen Touchdisplay eine riesige Verbesserung zu den Vorgängermodellen! Und natürlich durft die Pfaff gleich mal sticken - so ein QR-Code ist ein effektiver Test für das Stichbild. Den ausführlichen Bericht findet ihr auf www.naehratgeber.de in der Kategorie „Testberichte“. 
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