Testbericht `Brother Innov-is V3´ von Christina Schröder

Die Brother Innov-is V3 ist schon ein ganz schön großes und schweres Teil. Optisch gleicht sie (abgesehen vom Stickmodul) der Nähmaschine Brother Innov-is VQ2, welche ich im Rahmen der Supertester-Aktion auch schon getestet habe. (Den Testbericht findet ihr auf meiner Facebookseite oder der Seite vom Nähpark.) Die V3 sollte also einen festen Platz im Nähzimmer bekommen, denn für einen Transport oder dauerhaftes Auf- und Abbauen ist sie nicht besonders gut geeignet.

Der Anbau des Stickmoduls ist denkbar einfach. Es wird einfach an den Maschinentorso angeschoben und schon kann es losgehen.
Das Aufspulen des Unterfadens sowie das Einfädeln des Oberfadens gelingen dank guter Markierungen auf der Maschine ganz leicht. Ein besonderes Highlight ist hier wieder (wie schon bei der Nähmaschine VQ2) der voll automatische Einfädler. Man braucht nur den Faden durch die vorgeschrieben „Punkte“ ziehen und drückt dann einen Knopf, sodass der Faden automatisch durch die Nadel gezogen wird. Tolle Erfindung! Mitgeliefert werden zwei Rahmen, einer mit den Maßen 10 cm x 10 cm und einer mit dem Maßen 18 cm x 30 cm. Nicht dabei ist der 13 cm x 18 cm Rahmen. Dieser kann aber für ca. 70 € als Zubehör erworben werden.

Zum kompletten Test: Testbericht Brother Innov Is V3 Von Christina Schröder

Fazit

Insgesamt fand ich die V3 relativ gut. Die Bedienung ist einfach, sodass das Sticken gleich viel mehr Spaß macht. Die Qualität des Stichbildes sowohl an der Ober- als auch an der Unterseite war sehr gut. Schön ist, dass man auch einen großen Rahmen bis 18 cm x 30 cm Stickfläche zur Verfügung hat, wobei die Rahmen von zwei der anderen Testmaschinen (Husqvarna Ruby Royale, Pfaff Creative Sensation Pro) mit 20 cm x 36 cm noch größer sind. Ob man das braucht, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Nicht überzeugen konnte mich allerdings die Festigkeit beim Einspannen im großen Rahmen der V3. Hier besteht eindeutig Nachbesserungsbedarf seitens des Herstellers.
Beim Besticken von Handtüchern mit Namen liegt die V3 für mich aber dennoch ganz vorne.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist in Anbetracht der Rahmengröße sehr gut.
Andere Maschinen mit vergleichbar großen Rahmen (Husqvarna Ruby Royale, Pfaff Creative Sensation Pro) sind meist Kombi-Maschinen und dementsprechend erheblich teurer.
Für jemanden, der eine reine Stickmaschine sucht und keine Kombimaschine als reine Stickmaschine benutzen will, ist die V3 empfehlenswert. Bzgl. des Einspannens im großen Rahmen gibt es vielleicht den ein oder anderen Trick der Manipulation, den ich aber bei der Testmaschine so nicht umsetzen konnte/wollte.

Technische Daten

  • Große Stickfläche 300 x 180 mm
  • Hohe Stickgeschwindigkeit von 1050 Stichen/Min.
  • Automatisches Abschneiden der Sprungstiche
  • USB-Anschlüsse
  • großer, farbiger Tastbildschirm

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