Zwischenbericht Juki MCS-1500 von Gaby Sprock

Ich bin ja (bisher) der absolute Coverlock „blödi“ gewesen – es scheiterte schon immer beim Einfädeln und auch wenn ich eigentlich Frau Obergeduld bin, wenn es um das Tüfteln geht – verliere ich hier echt rasend schnell die Geduld  *schäm* aber das für mich beste Nähpark Team ever ever meint , mich wirklich herausfordern zu müssen und mein Kampfgeist ist und bleibt eisern – auch wenn Geduld und Kampfgeist des öfteren aneinander rasseln – aber das ist wie mein Schweinehund bezüglich meiner Laufeinheiten – auch da gibt es einige Kämpfe, aber zumeist bin ich die Stärkere.

OK, zurück zu „meiner“ Covermaschine.

Was ist eine Coverstich / Covermaschine? Eine Coverstich hat ungefähr den selbigen Stich wie eine Overlock aber schneidet NICHT  – sie ist eine Ergänzung  vor allem zum Säumen oder für Kontrast – Ziernähte und zaubert somit den gewissen „WOW“ Effekt mit ihren 3 oder 4 Fäden an  eure tollen Nähwerke  – entweder sieht es aus, wie mit einer Zwillingsnadel gearbeitet oder von der anderen Seite wie mit einer Overlock genäht.

Aber nun fange ich erstmal an

Aufstellen und aaaah, keine Fäden voreingespannt – das geht ja gut los

Also auf, Anleitung und den tollen Naehratgeber vom Nähpark: Einfädeln

 und „och geht doch“
Stoff drunter und ähm…

Wohl doch nicht.

Irgendwas stimmt nicht und ich habe bewusst für jeden Faden eine andere Garnfarbe genommen, um zu erkennen, was bald wo nicht stimmt und passt und um die Maschine wirklich genau kennenzulernen – also nochmals in Ruhe.

Da war er schon der Fehler – hier war der Faden nicht richtig in der Fadenspannungsführung hinter dem weißen Knopf – da war ich nach den Bildern erst echt irritiert, aber so sieht man nun, wo der Faden herlaufen muss.

Bei dieser Führung hatte ich auch erst noch Schwierigkeiten, es zu verstehen, aber wenn man sich das Video von Bernina ein paar Mal ansieht , funktioniert es.

(Anm. der Redaktion: Der Fädelweg ist bei Juki und Bernina gleich, daher kann hier dieses Video verwendet werden.)

Diese beiden Wege sind selbstredend und so einfach.

Also noch einmal versuchen:

und siehe da: es sieht schon FAST aus wie eine Covernaht – jetzt also nur noch mit den Einstellungen spielen

Na wer sagt es denn : GEHT DOCH.

Dann habe ich mit verschiedenen Stoffen getestet, Jersey einlagig, doppelt, mit Bündchen also somit 3 Lagen, Strickstoff, Fleece, Nicky und mir immer alle Einstellungen dazu aufgeschrieben, damit ich später ein kleines Nachschlagewerk habe um die „grobe“ Richtung zu wissen.

Und wenn es nicht passt, Einstellungen so lange verändern bis es passt. Besonders Spaß haben mir auch die Kontrastziernähte einfach so auf einem Shirt gemacht. Aber es ist halt Fakt – egal, wozu ich die Coverlock hier nutzen möchte und mit welchem Stoff, eine Probenaht ist zwingend erforderlich. 

Bammel habe ich noch ein wenig , wenn ich fertige Nähwerke mit einer Coverlock versäume oder dann mit Ziernähten „aufhübschen „ möchte aber ich glaube, Covern ist einfach ein „üben üben üben“.

Das Lösen einer misslungenen Covernaht ist relativ einfach – man muss nur den Greiferfaden aufziehen… (bei Instagram hatte ich das als Video eingestellt) lach.

Bisher sind diese zauberhaften Werke in der Zeit dabei herumgekommen:

Hier hatte ich wirklich ANGST, dass ich mir das Shirt für Mottes Geburtstag zum Abschluss versaue, aber ich hab ganz penibel erstmalig mit Saumbeleg gearbeitet und gecovert und es ist einfach nur WOW geworden.

Was ich hier z. Bsp vergessen habe, ist, dass man das Nähwerk schon richtig herum legen sollte, d. h. wenn ich die „Zierdeko“ naht haben möchte, muss ich die linke Stoffseite oben haben, wenn ich den „Zwillingsstich“ auf der rechten Seite haben möchte, dann muss auch die rechte Seite oben auf liegen.

Ich habe schon einmal ganz kurz den Kettstich probiert, mehr dazu aber dann im Abschlussbericht, denn durch Mottes Geburtstag, Ostern und vielem mehr, war leider noch nicht mehr Zeit.

Zwischenfazit meinerseits:

Von der Größe der Maschine find ich sie wirklich niedlich , denn sie passt gut noch auf meinen Tisch, die Juki arbeitet gut und leise und ich denke, wir werden noch richtige Freunde.
DANKE dem Nähpark für das Vertrauen und diese Möglichkeit.

Eure Gaby

SiNiJu.de

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3 days ago

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Ich bin da ziemlich unglücklich weil es für meine Janome MC 6600 wohl keinen passenden Fuß gibt. Ich liebe diese Maschine und soll ich nun doch zum Nachfolgemodell wechseln müssen?

Ein integrierter Nadeleinfädler hilft, den Faden durch das Öhr zu bringen, aber manchmal ist es schon anstrengend, die Nadel einzusetzen. Es gibt aber auch hier kleine Helfer. Bei Husqvarna Viking und Pfaff ist dieser in der Hebamme (oder Hebeplatte) integriert, bei anderen Herstellern im manuellen Nadeleinfädler. Habt ihr beides nicht, kann man dafür auch den Einfädler von Prym verwenden. Habt ihr auch Mühe beim Einsetzen der Nadel?
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Der Reißverschlussfuß von Bernina ist nicht so euer Ding? Ihr wollt noch ein bisschen weiter links (oder rechts) nähen? Dann schaut euch das mal an. Mit dem Adapter Nr. 75 von Bernina, dem schmalen RV-Fuß von Husqvarna und der passenden Snap-on-Halterung kann man schön nah an Raupen, Ringen oder Paspeln nähen. Auf beiden Seiten! Wichtig: Den Halter findet ihr nicht im Shop, da er ein Ersatzteil ist. Schreibt dazu eine Mail an service@naehpark.com, dann schicken euch die Kollegen die Artikelnummer oder Hinweise, wie die Bestellung zusammen erledigt werden kann.
Wer schon eine Husqvarna Viking Nähmaschine zu Hause hat: Das Loch muss nur ein bisschen vergrößert werden. Schön vorsichtig ahlen, bis die Schraube gerade durchgeht, dann könnt ihr euren Halter auch weiterhin an der Husqvarna montieren.
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