Juki HZL-G220 nähpark Testbericht

Zwischenbericht Test “Juki HZL-G220” von Isabella Drack

Schon ist wieder ein Monat vorbei und es folgt mein 2. Bericht zur Juki HZL-G220. In diesem Monat kam die Maschine fast täglich zum Einsatz und nun möchte ich wieder ein wenig meine Erfahrungen berichten. Mein erster Bericht hat sich ja (fast) nur um den Aufbau bzw. das Zubehör gedreht, heute folgen ein paar Eindrücke aus der Praxis.

Absolut positiv beeindruckt bin ich von dem großen Arbeitsbereich den die Maschine bietet. Damit lassen sich auch problemlos etwas größere Projekte leichter verarbeiten.

Beim ersten Mal aufspulen hat mir zum Glück keiner zugesehen, das bereitete mir etwas Probleme. Lag wahrscheinlich am Respekt vor der Maschine, mittlerweile passiert das ganz automatisch. Einzig das Geräusch beim Unterfaden Aufspulen irritiert mich ein wenig, das passt irgendwie so gar nicht zum „Gesamtgeräusch“ der Maschine – das, wie ich finde, sehr leise und angenehm ist.
Weil ich schon beim Thema Unterfadenspule bin, ich empfand es zu Beginn sehr störend, dass die Abdeckung komplett abgeht. Ich war es aber auch nicht gewohnt, die Unterfadenspule von oben in die Nähmaschine einzulegen und hatte auch da ein paar kleine Anfangsschwierigkeiten – die durchsichtige Abdeckung hat aber auch ganz klar den Vorteil, dass man die Spule immer im Blick hat und so rechtzeitig reagieren kann, wenn sich das Garn dem Ende neigt. Das Einlegen der Spule ist wieder ein Handgriff der nach kurzer Zeit verinnerlicht ist und keinerlei Probleme mehr bereitet.

In meinem letzten Bericht hab ich ja schon mein 1. Highlight erwähnt – den Nadeleinfädler. Diesen Komfort darf ich ja schon bei der Overlock genießen und nun auch noch bei dieser Maschine. Ich nutze nur mehr den Einfädler und plag mich nicht mehr rum, irgendwann den Faden durch die Nadel zu bekommen. Dieses Teilchen möchte ich auf keinen Fall mehr missen. Wobei ich auch hier zu Beginn wieder etwas irritiert war, da ich von der Juki Overlock gewohnt war, dass der Einfädler beim Senken einrastet und das ist bei der HZL-G220 nicht der Fall ist. Der Einfädler wird einfach nach unten gedrückt – muss gehalten werden – dann wird der Faden eingelegt und dann schiebt man es mitsamt dem Faden wieder nach oben und fertig. Man braucht dazu halt wirklich beide Hände.

Das erste Mal mit dieser Maschine zu nähen war schon mein 2. Highlight. Wahnsinn wie leise eine Nähmaschine sein kann. Zugegeben, meine vorherige Nähmaschine war nicht teuer und davon konnte man nicht viel erwarten, aber das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Es stehen bei dieser Maschine 180 verschiedene Stichmuster zur Verfügung. Dementsprechend überfordert war ich beim ersten Blick auf das LCD Display.

Ohne die mitgelieferte (sehr ausführlich beschriebene) Anleitung hätte ich mich nicht
zurechtgefunden. Ob all diese Stichmuster wirklich notwendig sind, muss jeder für sich selber entscheiden. Die Zierstiche finde ich persönlich wirklich schön und die werde ich auch alle einmal durchprobieren. Die Buchstaben empfinde ich als relativ klein – damit habe ich mich aber auch noch nicht ausführlich beschäftigt.

Da die Testphase ja noch ein Weilchen dauert, kann ich mich für meinen letzten Bericht noch intensiver mit den verschiedenen Stichmustern beschäftigen.
Außerdem gibt es da noch so ein Highlight für mich – nämlich den automatischen Fadenabschneider, ach ja und ich muss unbedingt noch Knopflöcher nähen.

Liebe Grüße,
Isabella

Technische Daten

  • 180 Stiche
  • 7-Punkte-Transporteur
  • Interner Speicher
  • 900 Stiche pro Minute
  • Automatischer Nadeleinfädler
  • programmierbarer Fadenabschneider

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