Juki HZL-G220 nähpark Testbericht

Erster Testbericht zur „Juki HZL-G220“ von Isabella Drack

Nachdem ich ja schon eine Overlock – die MO-2000QVP – testen durfte und damit schon jukifiziert wurde, freut es mich umso mehr, dass ich noch einmal die Möglichkeit habe, eine Maschine dieser Marke probenähen zu können. Meine bisherige Nähmaschine wird meinen gewachsenen Ansprüchen nicht mehr gerecht, deswegen kommt dieser Testlauf für mich wie gerufen.

Ich möchte eine Nähmaschine die einfach zu bedienen ist, und trotzdem ordentlich und sauber näht und nicht bei etwas dickeren Stoffen bzw. mehreren Lagen scheitert. Im Laufe dieses Testzeitraums werde ich sehen können, ob vielleicht die Juki HZL-G220 schon bald mein Nähzimmer bereichern wird.
Wie auch schon beim letzten Testlauf muss ich auch dieses Mal wieder die prompte Lieferung des Nähparks hervorheben. Es kommt selten vor, dass ein Paket aus Deutschland so schnell bei mir in Österreich landet.
Die Vorfreude auf die Maschine war schon groß, aber umso mehr hab ich mich gefreut, als das gute Stück dann doch tatsächlich da war. Fast schon etwas nervös fängt man an den Karton auszupacken. Das ist ja wie Weihnachten 🙂

Juki HZL-G220 Testbericht nähpark

Als allererstes sticht mir die Plastikabdeckung der Maschine ins Auge. Solch eine stabile Abdeckung hatte ich bisher nicht, meine bisherige Maschine hatte nur eine Stoffabdeckung. Mit dieser Abdeckung ist die Maschine gut geschützt und sie kann damit auch ohne Probleme transportiert werden – wenn man das denn möchte. Ich persönlich bin froh, wenn sie ihren Platz gefunden hat und ich sie nicht ständig herumtragen muss, dafür wäre sie mir zu schwer und sperrig. Laut Bedienungsanleitung wiegt sie 9,4 kg.

Juki HZL-G220 Testbericht nähpark

Das Gewicht hat aber auch durchaus seine Vorteile. Die Maschine steht fest auf meiner Tischplatte und ich habe vom ersten Eindruck her nicht das Gefühl, dass sie sich während des Nähens großartig bewegt.

Juki HZL-G220 Testbericht nähpark

Nach Überprüfung des Zubehörs geht‘s ans Lesen der Bedienungsanleitung. Und diese ist wirklich umfangreich, wie ich finde. Erst da wird mir richtig bewusst, wie viele Funktionen diese Maschine eigentlich hat und im ersten Augenblick fühle ich mich etwas erschlagen bzw. überfordert. Aber ich kann euch beruhigen, dieses Gefühl ist ganz schnell der Bewunderung gewichen und dem Drang, unbedingt alles auszuprobieren.

Juki HZL-G220 Testbericht nähpark

Der Aufbau ist ja wirklich blitzschnell erledigt – die Maschine hinstellen, das Stromkabel anstecken und bei Bedarf den Fußanlasser anstecken und es kann schon los gehen. Nadeln und Unterfadenspulen gehören zum Standardzubehör – somit kann man wirklich direkt loslegen.
Ich muss zugeben, ich habe mich im Vorfeld nicht damit beschäftigt, welches Garn die Maschine „mag“ bzw. eben nicht und hab die ersten Versuche mit meinem vorhandenen „No name“ Garn gestartet und kann dazu sagen – die Juki hat diesen Test erfolgreich bestanden.
Gut, beim ersten Mal Garn aufspulen hab ich mich wirklich nicht sonderlich geschickt angestellt, aber das ist wieder reine Übungssache. Außerdem ist es wirklich sehr ausführlich in der Anleitung beschrieben.
Auch das Einfädeln ist ganz einfach – eine tolle Unterstützung hierbei ist der Nadeleinfädler! Mein erstes, absolutes Highlight – und ich kann jetzt schon sagen, davon gibt‘s einige!
Dazu aber mehr in meinen Folgeberichten!

Liebe Grüße,
Isabella

Technische Daten

  • 180 Stiche
  • 7-Punkte-Transporteur
  • Interner Speicher
  • 900 Stiche pro Minute
  • Automatischer Nadeleinfädler
  • programmierbarer Fadenabschneider

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