Testoffensive: Brother CM 900 – Erster Eindruck von Bianca Goldschmidt

Vor einigen Wochen erreichte mich DER Newsletter vom Naehpark! In diesem ging es um die Test-Offensive18 und es wurden Maschinen-Tester gesucht. Unter anderem auch für den Brother Schneideplotter ScanNCut CM 900. Nach einigen Überlegungen habe ich mich dann doch beworben. Ganz nach dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Und ich habe gewonnen!!! Ich darf den Plotter für 3 Monate ausgiebig testen und berichten. Als die Zusage kam, saß ich im Büro und konnte mein Glück nicht fassen. Schon einen Tag später hatte ich die Versandbestätigung und 2 Tage später war er dann da!

Was war ich aufgeregt. Ob wir 2 uns anfreunden werden? Bin ich doch an den SilhouetteCameo2 und das Bearbeitungsprogramm schon total gewöhnt. Also habe ich mich erst mal im Internet über den Brother informiert und einige Videos angeschaut. Und dann ging es los.

Der Plotter ist im Originalkarton verschickt worden. Und das reicht vollkommen aus. Er ist gut geschützt. Im Paket ist auch gleich das Zubehör enthalten. Als Zubehör gibt es:

  • 2 Standardmatten (normal und leicht klebend)
  • Halter für das Standardmesser
  • Standardschneidemesser
  • Stiftehalter
  • Satz mit Stiften in 6 Farben
  • Satz mit 2 löschbaren Stiften
  • Spatel, Touchpen und eine Aufbewahrungstasche und Halterung dafür
  • 2 Klebefolien für Stoffschnitte
  • 2 Aufbügelblätter für Stoffapplikationen
  • Netzkabel, Benutzerhandbuch auf CD, gedruckte Kurzanleitung

Der Plotter verfügt über ein verstellbares Touch-Display. Über dieses erfolgt die WLAN-Einrichtung. Mit Hilfe der Kurzanleitung ist dieses sehr schnell erledigt und der Plotter ist schon einsatzbereit.

Das Aussehen des Plotters ist recht kompakt. Er ist schon recht groß, aber lässt sich trotz allem gut verstauen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn er in einer Farbe und ohne Muster wäre. Denn dann könnte ich ihn mir selbst gestalten. Aber das ist ja Geschmackssache. Bei Nichtgebrauch ist der Schneidebereich durch eine Klappe geschützt. Ein großer Vorteil des Plotters ist das Einziehen der Schneidematte. Denn der Einzug hat eine Seitenbegrenzung, an der man die Matte anlegt und dann den Einzugsknopf betätigt.

Bei dem Brother ScanNCut CM 900 sind schon sehr viele Designs und Schriften installiert. Diese kann man auch ohne PC direkt am Plotter aufrufen und bearbeiten (Größe skalieren, spiegeln, Teile löschen usw.). Dank 2 USB-Anschlüssen kann man auch über einen Stick Dateien in den Plotter laden, bearbeiten und schneiden lassen. Natürlich kann man den Plotter auch mit einem PC verbinden. Ein USB-Kabel ist aber leider nicht im Lieferumfang enthalten.

Dank des integrierten Scanners kann man auch direkt Zeichnungen oder Fotos einscannen. Anschließend hat man mehrere Möglichkeiten, dieses Bild weiterzuverarbeiten. Dieses habe ich jedoch noch nicht ausprobiert. Dazu dann später mehr.

Entweder man bearbeitet seine Dateien direkt am Plotter oder man lädt sich das dazugehörige Bearbeitungsprogramm für den PC herunter. Dann kann man die Dateien am PC bearbeiten und überträgt sie anschließend auf den Plotter. Alternativ kann man auch das Online-Bearbeitungsprogramm (www.canvasworkspace.brother.com) nutzen. Dort muss man sich allerdings registrieren.

Die Menüführung am Plotter ist für mich sehr einfach und gut nachvollziehbar. Das Touch-Display reagiert sehr gut. Für mich ist aber die Bearbeitung am PC deutlich einfacher als am Display. Denn gerade bei Motiven, die aus mehreren kleineren Teilen besteht, ist mir das Display zu klein.

Beim ersten Mal schneiden kam mir der Plotter sehr laut vor. Darauf werde ich aber später näher eingehen und mit dem Cameo vergleichen.

Die ersten Projekte sind inzwischen erfolgreich umgesetzt worden und ich bin fleißig am Testen und herausfinden, was er noch alles kann. Seid gespannt!

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