Abschlussbericht Test `Juki MO-114D` von Michaela Schubert

Oh je, oh je, Abschied tut weh …
Schwupps die wupps war nicht nur der Sommer vorbei, sondern auch die drei Monate mit der Juki MO 114d waren gefühlt von heute auf  morgen wieder vorbei. Schweren Herzens habe ich sie mitsamt dem umfangreichen Zubehör wieder eingepackt und heimwärts zum Nähpark geschickt.

Nachdem ich mich nun so sehr an ihre ruhige Nähweise gewöhnt hatte, kommt mir meine alte Ovi nun vor wie ein ratterndes Urgetüm (ich glaube, ich schaue mal nach, ob sie nicht in Wirklichkeit dampfbetrieben ist).
Die Juki hat mich wirklich überzeugt, sie näht leise und absolut sauber. Nach kurzer Eingewöhnung klappte das Ein- und Umfädeln wunderbar, die an der Maschine selbst befindliche gut verständliche Skizze samt farblicher Markierungen habe ich schnell nicht mehr benötigt.

Fazit
Nach drei Monaten mit ihr kann ich sagen, dass es sich um eine solide und zuverlässige Maschine handelt, die mit etwas Übung gut zu handhaben ist und zuverlässig ihre Aufgaben erfüllt. Besonders überzeugt hat mich auch der schöne Rollsaum, den sie kinderleicht fabriziert. So habe ich viele Sommerkleidchen für meine beiden Mädels in diesem Jahr „verrollsäumt“ , denn das geht ratzfatz und schaut mit passendem Garn immer hübsch aus.
Hätte ich nicht schon eine Ovi hier, dann hätte ich die Juki nicht wieder abgegeben, so aber habe ich sie schweren Herzens ziehen lassen und mir stattdessen endlich eine Cover gegönnt (übrigens ebenfalls von Juki, die Qualität hat mich einfach überzeugt).

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Zwei- bis Vier-Faden-Techniken
  • Differentialtransport
  • einstellbare Stichlänge und -breite
  • Snap-on-System
  • Einfädelhilfe

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