Testbericht `Janome Skyline S5´ von Jörn Dockhorn

Nachdem in meinem Beisein und durch mein Zutun die Gute ans Licht geholt wurde, offenbarten sich mir die ersten positive Aspekte: ein schön groß bemessener Hebel zum Heben und Senken des Nähfußes,
ein großer Freiarm mit einer guten Tiefe des Anschiebetisches (Sicherlich hat man in der Zwischenzeit vereinzelt größere Tische erlebt, aber in dieser Preiskategorie sucht der Tisch vergeblich seinesgleichen!), nicht übermäßig schwer und dennoch stabil, der Unterspulenwechsel erfolgt von „Oben“
eine große Stich-Übersicht im Deckel, wichtige Bedienelemente als funktioneller Knopf an der Gerätefront.

Die gut erkennbaren Anschlüsse sind ausnahmslos selbsterklärend. Alles miteinander verbunden und schon ist die Skyline S 5 betriebsbereit und durchaus gewillt, Großes zu vollbringen.
Mittels des seitlich platzierten und gut zugänglichen Kippschalters wird sie in Betrieb genommen.
Eine Ablichtung desselben erspare ich mir an dieser Stelle. Ohne langes Hochfahren ist sie nach wenigen Augenblicken arbeitsfähig. Mit schnellen Handgriffen ist der Unterfaden auf die Spule gebracht. Im Vergleich zu anderen Maschinen ist die Janome hier aber noch ausbaufähig. Der Spulvorgang in der höchsten Geschwindigkeitsstufe ist auffallend langsam. Andere Fabrikate weisen hier ein wesentlich höhere Drehzahl und somit eine kürzere Spuldauer bei teilweise sogar größeren Spulen auf.
Erwähnenswert an dieser Stelle ist die gute Ausleuchtung des Arbeitsbereiches. Mittels LEDTechnik wird alles Nötige gut illuminiert, so dass auch zu fortgeschrittener Stunde nach Sonnenuntergang und des Nächtens gearbeitet werden kann und man nicht mittels eigens aufgestellter Kerzen das gesamte Nähobjekt zu gefährden droht. Wäre doch schade drum …

Zum kompletten Test: Testbericht Janome Skyline S5 von Jörn Dockhorn

Fazit

Die Janome Skyline S 5 hat mir sehr zugesagt. In Anbetracht des Kaufpreises erwarten den Käufer viele Möglichkeiten, welche in einer guten Qualität umgesetzt werden können.
Das Gerät ist solide verarbeitet, verfügt über eine gute Menüführung und stellt nach meiner Einschätzung ein sehr gutes Einsteigermodell dar. Von Haus aus bin ich zwar Verfechter und Freund der Firma Pfaff, aber wenn ich noch keine reine Nähmaschine hätte wäre dieses Exemplar auf alle Fälle mit in der engeren Auswahl.

Technische Daten

  • LC-Display
  • 170 Stiche, 10 Ein-Stufen-Knopflöcher, 4 Nähschriften
  • 210 mm x 120 mm Platz
  • 1.000 Stiche/Minute
  • 7-Segment-Transporteur
  • Kniehebel
  • Einhandeinfädler

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