Testbericht: PFAFF Creative Icon – Abschlussbericht von Anna Voigt

Meine Zeit mit der Icon ist nun vorbei. Fünf Monate voller Spaß, Frust, Staunen, Ärger…  Jeder Tag war eine Überraschung, weil ich nie wusste, wie sich das Maschinchen schlagen wird. Wobei ich das schon etwas relativieren muss: bei bekannten Sachen lief es (fast) immer gut, nur wenn ich was Neues ausprobieren wollte, gab es oft Probleme. Die Icon ist tatsächlich eine Maschine, in die man sich erst langsam einarbeiten muss. Aber mit Zeit und Geduld bekommt man sehr saubere Nähte, eine hohe Durchstichkraft und viele nette Spielereien. Die Innovation dahinter habe ich allerdings bis zum letzten Tag vermisst.

So sieht sie aus. Groß, schwarz, hell. Sehr gut und hochwertig verarbeitet. Ein riesiges Display und ein toll ausgeleuchteter großer Arbeitsbereich. Der Platz (auch unter der Nadel) ist wirklich genial. Dagegen wirken „normale“ Nähmaschinen wie Spielzeug.

Schmerzlich vermisst habe ich den Hebel um das Füßchen abzusenken. Dies geschieht hier nämlich entweder per Knopfdruck oder per Betätigung des Kniehebels. Aber egal, mit welcher Methode, der Fuß rauscht schnell herunter. Ganz langsames und sachtes Absenken ist nicht möglich. Bei den meisten Nähstücken ist das nicht weiter tragisch, aber bei einigen Sachen würde ich mir da etwas mehr Gefühl wünschen.

Vom Zubehör her ist sie eher standardmäßig ausgestattet. Unglaublich finde ich, dass kein Touchpen dabei ist! Das Display reagiert oft nicht so, wie es soll. Manchmal hat man es nicht mal berührt & schon wird irgendwas geöffnet, das nächste mal kann man 10x drauf tippen & nichts passiert. Das geht mit einem Touchpen sehr viel besser.  Schön fände ich, wenn zum Standardlieferumfang ein schöner Stift gehören würde und an der Maschine ein entsprechender Halter angebracht wäre. So wie bei der Pfaff Sensation Pro, die einen formschönen und praktischen Stylus dabei hatte inklusive bunt beleuchtetem Halter an der Maschine 😉

Enttäuscht hat mich auch, dass das Standardzubehör wie Auftrenner und Pinsel genauso billig wirken, wie bei allen anderen Maschinen. Natürlich reicht es aus, die Sachen erfüllen ihren Zweck, aber es fehlt einfach der „wow“-Moment, wenn man die Maschine auspackt. Das Gefühl, wirklich etwas Hochwertiges erstanden zu haben. Bei einer Nähmaschine in dieser Preisklasse erwartet man einfach nicht nur, dass sie nähen kann, sie muss auch irgendetwas Exklusives vorweisen. Hochwertiges Zubehör wäre da schon mal eine gute Sache, wie zum Beispiel ein ergonomischer Nahtauftrenner.

Ansonsten bleibt zu dem Zubehör nicht viel zu sagen. Für mich ist nur ein besonderer Nähfuß dabei: der Ausgleichsfuß für IDT-Systeme. Diesen verwendet man, wenn man entlang einer Stoffkannte näht, so dass die eine Seite des Füßchens auf nur einer und auf der anderen auf mehreren Lagen Stoff aufliegt.

Für Pfaff-Neulinge ist die Aussparung in der hinteren Hälfte des Fußes sicherlich ungewohnt. Diese ist für den integrierten Dual-Transport (IDT), für den von oben ein kleiner Transporteur dazu geklappt werden kann. Das ist natürlich eine tolle Sache. Die Nähstücke werden viel gleichmäßiger transportiert, das lästige Anschrauben des Obertransportfußes entfällt und auch dehnbare Stoffe machen keine Probleme.

Nicht mit im Bild (weil zu dem Zeitpunkt schon leer) ist die mitgelieferte Nadelauswahl, die auch eine Wing-Nadel umfasst. Im Prinzip finde ich das eine schöne Sache, ich wollte schon immer Lochstickereien ausprobieren. Aber tatsächlich wäre (für mich) eine Zwillingsnadel schöner gewesen. Oder wie bei der Pfaff Sensation Pro ein Set Cutwork Nadeln (das übrigens 56,90€ kostet wenn man es nachträglich kauft, die Wing Nadel nur 2,70€). Allgemein war das Zubehör der Sensation Pro fast gleich (Sämtliches Zubehör der Icon (außer zweiter Spulenkapsel, der Wing-Nadel & dem Ausgleichsfuß für IDT-Systeme) plus Stylus, USB-Stick, Cutwork Nadeln und einer Unterfadenspule mehr. Dabei kostete 2015 die Sensation Pro um einiges weniger.

Leider fehlt auch hier ein Knopfannähfuß. Das Annähen von Knöpfen wird so zum Abenteuer. Gerade zusammen mit dem fehlenden Absenkhebel ist es etwas kniffelig den Knopf perfekt zu platzieren. Und ist er dann an der richtigen Stelle von der Nadelstange fixiert, bewegt er sich bei jedem Stich leicht hin und her, dass man das Gefühl hat, er würde gleich drunter raus & einem ins Gesicht flitschen (aber immerhin steht in der Bedienungsanleitung, man soll eine Schutzbrille tragen – vielleicht genau wegen fliegender Knöpfe)

Einen Pluspunkt bekommt die Pfaff für den tollen Fußanlasser (im Bild von unten zu sehen). Nicht nur, weil er perfekt reagiert, sondern auch, weil er schön breit und stabil ist und eine integrierte Kabeltrommel mit Aufrollvorrichtung besitzt. So erspart man sich beim Nähen das nervige Suchen unterm Tisch, wenn der Anlasser mal wieder verrutscht ist & wenn man ihn weg räumt, baumelt nicht das Kabel dran herum & nimmt zusätzlichen Platz weg.

Wie schon im ersten Eindruck geschrieben, finde ich die versenkbare Garnhalterung ebenfalls genial. So ist es egal, wie die Garnrollen gewickelt sind oder wie groß sie sind.

Man zieht die Teleskopstange heraus, steckt das Garn auf die ausgeklappten Stifte (links zum Nähen, rechts zum Umspulen)und los geht’s. Zum Umspulen muss nicht ausgefädelt werden, da es zwei separate Fädelwege gibt (vorausgesetzt, man benötigt nicht das eingefädelte Nähgarn).

Anm. d. Redaktion: Das muss nicht ausgefädelt werden, da die Icon auch durch die Nadel spulen kann.

Was mich dagegen wieder zur Weißglut gebracht hat, war ein Spalt im Kunststoff, direkt neben dem Fadenabschneider. Dort blieb der Faden sehr gerne hängen & musste dann erst wieder raus gefummelt werden, bevor ich ihn abschneiden konnte.

Wieso ich den überhaupt benutzt habe? Der automatische Fadenschneider, der per Knopfdruck funktioniert, hatte leider häufiger ein Problem. Dann hing dort ein Fussel fest, den ich entfernen musste. Dafür muss natürlich die Stichplatte entfernt werden. Je nachdem wie viel Zeit (und Lust) ich hatte, habe ich dann lieber den Fadenschneider ausgestellt & die Fäden mit der Hand geschnitten & vernäht.

Der automatische Einfädler funktionierte übrigens immer! Nur bei der Wing-Nadel klappte es nicht, bei allen anderen Nadeln hat er zu 100% perfekt (und sehr schnell) eingefädelt.

Ich habe die Möglichkeit vermisst, die Maschine während Garnwechsel, Nadeltausch und Co zu sperren. Leider war dies nicht möglich. Selbst bei entfernter Stichplatte startete die Maschine, sobald man (oder die Kinder) auf das Gaspedal kam(en).

Ist die Icon hochgefahren, erscheint dieser Startbildschirm. Zum Nähen wählt man den ersten Menüpunkt aus und hat dort dann die Wahl aus 731 Nähprogrammen. Es gibt neben 50 Nutzstichen auch etliche Zierstiche, manche exklusiv von Pfaff wie zum Beispiel die Strahlenzierstiche. Sollte dies einem noch nicht reichen, gibt es die Möglichkeit im Stitch Creator eigene Stiche zu designen.

Den zweiten Menüpunkt kann man auch ohne angeschlossenem Stickmodul auswählen, wenn man zum Beispiel schon mal eine Stickerei vorbereiten möchte o.ä.

Beim dritten Menüpunkt „mySewnet“ verbindet sich die Maschine per WiFi mit der mySewnet-Cloud um Updates oder Stickdateien zu laden oder Stiche zu speichern. Ein USB-Stick oder Kabel ist also nicht mehr nötig, um Dateien vom PC auf die Icon zu ziehen. Dennoch hat sie einen USB-Anschluss, falls man einen Stick einsetzen möchte.

Ergänzend gibt es drei Apps, welche die Bedienung der Icon noch komfortabler machen sollen. Davon habe ich nur die „Sew Notice“ getestet, die einem während dem Sticken Informationen aufs Smartphone sendet. Das hat gut geklappt, war allerdings bei mir unnötig, da ich in unserer Wohnung überall die Maschine gehört habe & so auch ohne Smartphone wusste, wann ich das Garn wechseln muss.

Der letzte Menüpunkt ist das Hilfe Center. Dort befindet sich die komplette Bedienungsanleitung (leider ist in Papierform nur eine Kurzanleitung dabei, wobei 234 Seiten auch ein recht dickes Buch ergeben würden – Umweltschutztechnisch ist diese Variante auf jeden Fall zu begrüßen!).

Es ist möglich, nach Stichpunkten zu suchen, was aber meine Nerven immer sehr strapaziert hat, da man auf das kleine Lupensymbol neben der Suchleiste klicken muss & die Icon das oft erst nach dem 5. Mal registriert hat. Wieso bei so einem großen Bildschirm die Symbole so klein dargestellt werden, ist mir ein Rätsel.

Neben der Bedienungsanleitung gibt es im Hilfe Center noch weitere Menüpunkte, die einem den Einstieg erleichtern sollen.

Unter „Erste Schritte“ lernt man alle nötigen Handgriffe kennen, um loszulegen. Unterfaden spulen, Oberfaden einfädeln etc.

Jede Anleitung ist dabei mit einem Video unterlegt. Dieses kann man entweder in einem Rutsch gucken, oder Stück für Stück um es gleichzeitig nachzuvollziehen.

Bei „Techniken und Lernprogramme“ werden unter anderem Tipps zu Nähtechniken wie Kragen, Reißverschlüsse und Knöpflöcher, sowie die maschineninternen Stiche erklärt. Das finde ich sehr gut und auch gut gemacht.

Der „Vliesratgeber“ berät einen (wie der Namen ja schon sagt) in Bezug auf die unterschiedlichen Vliese. Das halte ich für unnötig, da kann man auch im Internet nachschauen & das viel genauer.

Nähen

Webware wie Patchworkstoff näht die Icon ohne Probleme. Die Stiche sind sauber, der Transport ist gleichmäßig. Vernäht wird ordentlich und ohne dass der letzte Stich neben der Naht sitzt. Ein großer Quilt passt ohne Probleme unter die Maschine. Hier sind es ca. 1,75 x 1,75 m, es ist aber noch eine Menge Luft. 2 x 2 m sollten locker drin sein.

Elastische Stoffe wie Jersey werden dank des IDT ebenfalls gut vernäht. Allerdings ist es dabei ratsam den Füßchendruck etwas zu reduzieren.

Sehr gut hat mir das Stopfprogramm gefallen, bei dem man nicht mit dem umständlichen Knopflochfuß fuhrwerken muss, sondern den Maxi-Stich-Fuß verwendet. Die Größe der auszubessernden Stelle wird dabei bestimmt, indem man einfach auf die Rückwärtstaste drückt, sobald die Naht lang genug ist. Danach näht die Maschine automatisch vor und zurück und verschiebt dabei die Nadel immer ein Stückchen nach rechts.

Das Nähen mit der Wing-Nadel klappte sehr gut, nur leider funktionierte der automatische Einfädler nicht.

Anm. d. Red.: Das steht explizit so in der Anleitung: Er eignet sich NICHT für Wingnadeln.

Die exklusiven Zierstiche wie den Strahlenzierstich

oder auch den Dreifachbänderstich laufen alle sehr gut und ohne Probleme. Es gibt auch Stiche, um freistehende Spitze herzustellen. Dafür wird der Stoff halbiert und mit Stickvlies unterlegt. Man näht direkt an der Kante entlang, so dass die Bögen nur auf dem Vlies entstehen, welches man später entfernt und somit freistehende Spitzenbögen hat. Das klappte sehr gut und sah hübsch aus. Leider habe ich vergessen, ein Bild davon zu machen.

Leder nähte die Icon zuerst ohne jede Probleme. Sie durchstach drei Schichten wie Butter. Aber auf einmal ging gar nichts mehr. Keine Naht klappte mehr. Wodran das lag, kann ich leider nicht sagen. Ich habe 3 neue Nadeln ausprobiert, anderes Garn, verschiedene Füße… Erfolglos… Eventuell lag es am Leder.

Tests mit mehreren Lagen Jeans brachten keinerlei Probleme, dort arbeitete sie sehr gut und ordentlich. Bis zur 16. Lage Jeans, da verweigerte sie ihren Dienst.

Ansonsten waren viele Lagen Stoff und Vlieseinlage kein Problem für die Icon.

Genauso wie Softshell. Auch hier nähte sie erstklassig und hatte auch keine Probleme bei dickeren Übergängen wie zum Beispiel bei der Reflektorpaspel.

Sticken

Mit angeschlossenem Stickmodul ist die Maschine direkt noch viel größer. Beim Sticken musste ich deswegen tatsächlich meine Overlock vom Arbeitstisch verbannen.

Auf dem Bild sieht man aber nicht nur das Stickmodul, sondern einen weiteren Pluspunkt für die Maschine: auch mit angeschlossenem Stickmodul kann man ganz normal nähen. Dafür wählt man im Startmenü einfach „Nähen“ aus. Der Schlitten fährt daraufhin nach ganz hinten und stört so kaum noch. Es ist nun ein bisschen so, als hätte man einen Anschiebetisch 😉

Transportiert und verstaut wird das Stickmodul in einer robusten und hochwertigen Tasche.

Diese ist allerdings riesig. Auf dem Photo kommt sie nicht so groß rüber, wie sie in Wahrheit ist. Auch die drei mitgelieferten Stickrahmen (120x120 mm, 260x200 mm und 360x260 mm) finden darin perfekt Platz.

Wird mit dem größten Rahmen gestickt, braucht die Maschine wirklich sehr viel Platz. Bei mir muss sie dafür ganz vorne an der Kante stehen, sonst stößt der Rahmen eventuell an die Wand und die Stickerei verschiebt sich. Genauso muss man aufpassen, dass man nicht direkt davor sitzt, sonst bekommt man den Rahmen ab 😉

Beim Applizieren ist die Höhe der Maschine ebenfalls hilfreich, so kommt man meistens recht gut an den Stoff, den man zurück schneiden muss, ohne den Rahmen dafür zu entfernen.

Leider sind die maschineninternen Schriften nicht so sauber (jedenfalls nicht in der kleinsten Größe) und es fehlt das Pluszeichen.

Andere Sonderzeichen sind vorhanden, allerdings nicht sehr viele (€, $, #, §, % fehlen z.B. ebenfalls).

Ein weiteres Problem kann auftreten, wenn man die Icon nach jedem Sprungstich vernähen und schneiden lässt. Dann sieht es zwar von oben sehr hübsch aus,

von unten herrscht aber heilloses Chaos. Ist ja eigentlich nicht schlimm, sieht ja keiner, aber…

… es führt gelegentlich dazu, dass sich die Fäden im Transporter verheddern. Bemerkt man das früh genug, kann man die Stickerei retten. Fährt aber der Rahmen ein großes Stück weiter, reißt es den Stoff heraus & die Stickerei ist im Eimer.

Abhilfe schafft hier die Deaktivierung der Fadenschere. Sieht zwar von oben nicht schön aus & man muss noch einiges mit der Hand nacharbeiten,

aber dafür ist es unten hübsch ordentlich und nichts kann hängen bleiben.

Bei dieser Stickerei habe ich zwei verschiedene Sachen kombiniert: den Shape Creator sowie den Appliqué Creator. Mit dem Appliqué Creator ist es möglich verschiedene Formen (Kreis, Dreieck, Pfeil, Herz, Buchstaben etc.) in eine Applikation zu verwandeln. Wie man diese dann feststickt, kann man ebenfalls aus mehreren Varianten auswählen.

Beim Shape Creator wählt man erst aus den oben genannten Formen eine aus, danach sucht man sich ein oder mehrere Stickmotiv(e) (die Minis sind dafür besonders gut geeignet) und gibt ein, wie oft sich dieses auf der Form wiederholen soll (im Beispiel 6x). Natürlich kann man hier noch mehr einstellen, wie zum Beispiel die Ausrichtung der Motive, den Schwerpunkt der Anordnung (regelmäßig oder vielleicht nur in einer Ecke?) etc. Die Möglichkeiten alle aufzuzählen wäre jetzt etwas viel, aber ich finde den Shape Creator wirklich genial!

Sehr hilfreich ist dabei die Farbblocksortierung. Entweder kann man diese in den Einstellungen anwählen,

Oder direkt in der Farbblockliste. Praktischerweise werden dann dieselben Farben nacheinander gestickt & man muss nicht 1000 Farbwechsel machen. Das geht allerdings nur, wenn sich die Stickmotive nicht gegenseitig überschneiden. Sollte man sie so eng positionieren wollen, ist es sinnvoll, zwei „Shapes“ zu kreieren & über einander zu legen. Das funktioniert sehr gut.

Leider gibt es auch immer wieder Probleme, bei denen ich denke, durch eine bessere (und durchdachtere) Programmierung hätte man diese verhindern können. Zum Beispiel kann man während des Stickens nicht zurück ins Bearbeitungsmenü wechseln. Wenn man zum Beispiel die Darstellung der Farben unterschiedlicher machen möchte, was ja im Prinzip keine Auswirkung auf den Stickvorgang hat, gehen sämtliche Änderung verloren.

Dies gilt auch für die Position der Stickerei im Rahmen, wie ich feststellen musste.

Aber wenn sie stickt, dann macht sie es wirklich gut. Das Stichbild ist auch hier sauber und fehlerfrei.

Gegen Ende des Tests hatte ich noch das Problem, dass unten im Display immer „Aktuellen Status wiederherstellen“ stand. Vorher hatte ich ein bisschen mit der Sticksoftware herum gespielt und scheinbar irgendetwas aktiviert.

Daraufhin wollte die Icon, dass ich das Stickaggregat anbringe. Solange ich das nicht tat, verschwand die Mitteilung auch nicht. Ob sie danach weg gewesen wäre, weiß ich nicht, ich habe es nicht ausprobiert.

Fazit: die Icon ist eine tolle hochwertige Maschine, wenn man 1) Geld 2) Zeit und 3) Geduld hat. Sie näht und stickt sehr gut und genau, ist dabei aber leider etwas laut.

Sie ist riesig, wodurch sie zum Quilten sehr gut geeignet ist.

Das Display neigt zum zicken, die Symbole sind teilweise zu klein dargestellt. Die Programmierung lässt in großen Teilen zu wünschen übrig, wobei ich nicht ausschließen möchte, dass ich da das Problem war. Eventuell gab es für alles eine Lösung & ich habe sie nur nicht gefunden.

Das Zubehör ist okay, bringt einen aber nicht zum Jubeln.

Ich habe es oft genossen mit so einer hochwertigen Maschine zu nähen, aber genauso oft hätte ich sie am Liebsten aus dem Fenster geschmissen. Ich glaube, es gab keine andere Testmaschine, von der ich so eine zwiespältige Meinung habe.

Ich würde sie tatsächlich nicht kaufen. Als die Testphase zu Ende war, war ich irgendwie froh, dass meine kleine Maschine zurück kam & die Diva verschwand. Auch wenn ich erschüttert war, als ich meine Brother NV2600 auspackte und sie so mini klein war 😉 Aber immerhin braucht sie nur wenige Sekunden (vielleicht 3?) bis sie an ist und näht so, wie ich es will.

Zum Schluss noch ein dickes Dankeschön an die immer freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter des Nähpark Diermeier. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich diese Erfahrung machen durfte!

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