Testoffensive: Brother DC 100 – Erster Eindruck von Tanja Meyer

Ich bin Grafikerin und habe in meinem früheren Job viel mit Modedesignern zusammengearbeitet. Oft hatte ich die grafischen Designs für deren Entwürfe gestaltet und diese wurden dann von den Fashiondesignern auf den Textilien umgesetzt. Hierzu hatten wir damals einen großen Industrie-Schneideplotter. Durch die Zusammenarbeit mit den Modeleuten habe ich aber auch mit dem Nähen angefangen – und es ist ein schönes Hobby geworden. Ich arbeite seit Jahren mit meinen beiden Janome Maschinen, die ich auch beim Nähpark gekauft habe.

Als dann der Aufruf zum Testen eines Plotters kam, erinnerte ich mich wieder an die Entwürfe vor vielen Jahren und bekam wieder Interesse an selbst produzierten Plottdesigns für meine Textilien.Ich hatte Glück und erhielt die BROTHER DC100.

Ich möchte nicht sagen, dass ich technisch unbegabt bin, aber die Verbindung des Plotters, bzw. die Installation über WLAN (das USB Kabel wäre nämlich extra Zubehör und müsste separat gekauft werden) gestaltete sich recht kompliziert, mal funktionierte es - mal nicht! Warum kann ich mir leider nicht erklären.
Eine Bluetooth Verbindung wäre da sicher praktischer mit dem Rechner, der Plotter steht genau hinter meinem Rechner - der WLAN Router ist ebenfalls in der Nähe, trotzdem musste ich den Plotter und die Softwar öfters neu starten und die Verbindung suchen. Sehr ärgerlich!
Da ich als Grafikerin aus meinen Programmen am Rechner arbeiten wollte, kam eine Installation über Mobilphone oder Tablet nicht in Frage, leider ist die Brother Canvas Software nur für den PC (Windows) erhältlich und läuft auch nur über den SAFARI Browser, nicht über mein Standardprogramm FIREFOX. (Anm. d. Red.: Canvas Workspace ist jetzt auch als Download erhältlich und kann so offline genutzt werden)

Diese Fehlermeldung überspringe ich dann einfach immer und ich konnte nach einigen Versuchen ebenfalls die Designs bzw. Daten als ftp-Dateien herunterladen.

Erfreulicherweise hat die Scan Type Software sogar meine eigenen Fonts erkannt und ich konnte die ersten Versuche am Plotter bald mit eigenen Entwürfen starten.

Leider erwies sich die mitgelieferte Matte schnell als unbrauchbar für dickeres Papier und die ersten Versuche sind durch Verrutschen kläglich gescheitert.

Nun habe ich mir die Standardmatte und auch einiges an Flexofolie für den Textildruck besorgt und starte endlich durch. Die nächsten Designs und Fotos folgen bald!

Eure Tanja

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