Testoffensive: JANOME MC 9400 QCP – Erster Eindruck von Andrea Warnken

Nachdem ich im Sommer erst eine andere Näh- und Stickmaschine testen durfte, hatte ich das Glück ein weiteres Mal eine Maschine zu testen. Dieses Mal bin ich weniger aufgeregt, mag vielleicht daran liegen, dass ich zum zweiten Mal eine Maschine für und vom Nähpark testen darf. Die Janome MC 9400 ist eine reine Nähmaschine mit reichlich Zubehör und Funktionen.

Anhand der Größe des Kartons hat mich erneut eine riesige Maschine heimgesucht. Es hieß also Platz schaffen auf meinem Nähtisch. Hinstellen und aufbauen hieß es nun. Gefühlt habe ich zum „Aufbau“ genauso lange gebraucht wie ein Regal zusammen zu bauen. Der Nähfuß und ein separater Fuß zum Fädenabschneiden wird an einer Metallplatte montiert. Ein wahnsinniger Komfort kann ich abschließend sagen. Der Nähfuß rutscht nicht weg und bleibt an seinem Platz fest stehen. Nach dem Anschalten der Janome wird man von einem toll ausgeleuchteten Nähbereich überrascht.

Zum gut ausgeleuchteten Nähbereich hat man die Möglichkeit ein Zusatzlicht zu öffnen um noch besser im Nadelbereich sehen zu können.

Hier kurz die Hardfacts:
  • Gewicht: 13,5 kg
  • Größe: 51 cm breit und ca. 32 cm hoch
  • LED Tochscreen
  • Ober- und Unterfadenwächter
  • Acufeed Flex mit Differential
  • großer Anschiebetisch (620 x 420 mm)
  • Fußanlasser und Fadenabschneider
  • Kniehebel
  • großer Lieferumfang an Nähfüßen und Stichplatten

Im Großen und Ganzen verspricht die Janome ein Nähvergnügen der Extraklasse. Die Nähmaschine hat alles das, was ich gerne für meine eigene Nähmaschine hätte.

Seit dem ersten Test sollte eine Maschine einen Kniehebel, automatischen Fadenschneider und bestenfalls einen Fadenwächter. Über all diese Kriterien verfügt diese Maschine.

Da mich persönlich der große Anschiebetisch direkt gereizt hat, habe ich ihn als erstes aufgebaut und montiert. Die Füße anzubringen verlief gut. Das Ausrichten des Tisches gelang mir mit etwas Mühe letztendlich auch. Wahnsinn wie groß der Arbeitsbereich mit einem großen Anschiebetisch werden kann. Gerade beim Applizieren im Freihandmodus super angenehm.

Das Display ist einfach aufgebaut und man findet sich sehr schnell dank Touchscreen zurecht. Die Farben kann man sogar ganz persönlich nach seinen Vorlieben einstellen – somit verfügt die Janome über ein paar nette Gadgets. Der Touchdisplay reagiert perfekt und genau.

Das ausziehbare Nählicht habe ich beim Studieren der Gebrauchsanleitung entdeckt und es nahezu immer verwendet. So viel Helligkeit hat man selten direkt bei der Nähnadel. Ich finde dieses Zubehör sehr durchdacht und toll.

Wie auch bei der ersten Testmaschine nähe ich das, was ich im täglichen Bedarf benötige. Somit habe ich einfach genäht was nötig war. Ganz vorne mit dabei applizieren. Der Transporteur war schnell gesenkt, der Stopffuß angebracht und los. Und es funktionierte einwandfrei. Einzig und allein hat mich die „Warnung“ am Display irritiert, die mich nicht starten lassen hat. Sie weißt darauf hin, ob der richtige Fuß o.ä. Angebracht ist. Also ob Fuß zur Stichplatte passt. Wenn alles passt heißt die Devise ignorieren und weg klicken. Sobald die Warnung weg war, konnte man problemlos loslegen.

Was ich beim Entdecken der Maschine zum Nachdenken gebracht hat, war der USB Anschluss. Mittlerweile weiß ich, dass man die Maschine immer auf den neusten Stand bringen kann und sogar eigene Stiche erstellen und mit dem USB Stick auf die Nähmaschine übertragen kann.

Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Die Janome Horizon Memory Craft 9400 QCP verspricht mit ihrer Größe und dem Gewicht ein Gerät der Extraklasse zu sein. Der Nähbereich ist super ausgeleuchtet und bietet rechts neben der Nadel sehr viel Platz. Der im Lieferumfang zugehörige Anschiebetisch lässt keine Wünsche offen, ebenso wie das umfangreiche Zubehör gehört für mich zu einer Nähmaschine in der Preiskategorie dazu.

Ich bin gespannt wie zufrieden ich nach dem Testzeitraum bin und ob ich mich endlich für eine neue Nähmaschine entscheiden kann.

Liebe Grüße, Andrea

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