Testoffensive: PFAFF Creative Icon – Erster Eindruck von Nicki Hafner

Da kam sie an. Diese Monstermaschine zum Testen. Schwer, mit riesigen Stickrahmen und eine guten Portion Respekt von mir.

Erstmal habe ich in meinem Näheck Platz geschaffen, damit ich auch gut mir ihr Arbeiten kann.

 

Auf dem 2. Bild sieht man meine Freundin, die gleich begeistert war und mit gekuckt hat nach Eintreffen der Pfaff.

Auch sieht man schön wie super die Ausleuchtung ist. Das ist für mich mit meinen schlechten Augen wirklich ein Highlight.

Erstmal wusste ich gar nicht, ob ich sie behalten soll zum testen oder gleich wieder zurück schicke, denn schließlich steht da mein "Auto" auf dem Tisch. Die Angst, etwas kaputt zu machen, war erstmal riesig. Nun gut. Mut gefasst und sie nach oben gebracht. Die Neugier, wie sehr der Größeunterschied zu meiner Husqvarna ist, war zu groß.

Und der Unterschied ist riesig. Seht selbst.

Jetzt hat sie ihren festen Platz und wir haben wirklich schon viel zusammen ausprobiert. Zubehör ist reichlich vorhanden. Auf den Bildern könnt ihr alles gut erkennen. Ich habe mir alles fein säuberlich in den für mich zu klein geratenen Anschiebetisch geräumt.

Da ich viele Taschen nähe zur Zeit, war auch das mein erstes Projekt mit Kunstleder. Beim rumspielen und durchschauen der 710 versch. Stiche bin ich auf die super schönen Blumenstiche gestoßen und musste sie gleich mit ausprobieren. Das Täschchen ist mittlerweile mein Berufsschulmäppchen.

Über die dicken Stellen beim Deckelübergang zum Beispiel glitt sie durch wie Butter. Da merkt man den starken Motor und ich wäre sehr enttäuscht gewesen, hätte sie gezickt.

Ich sollte vielleicht zwischendrin erwähnen, dass ich bis hierhin keinerlei Probleme hatte und auch die Steuerung durchs Menü völlig selbsterklärend ist. Wer ein Handy bedienen kann, kann das auch. Aber, meine Herren, der Respekt ist auch heute noch riesig.

Kurz darauf stand mein 3-tägiges Azubiseminar an und ich wollte eine Weekenderbag haben dafür. Plopp... Sticken! War klar, dass auf die große Tasche eine Stickdatei muss. Ich habe mich durch das umfangreiche, schon auf der Maschine gespeicherte Stickmusterarchiv gewühlt und blieb natürlich prompt an der Eule hängen.

Stichplatte gewechselt, Stickaggregat angeschlossen, in den Stickmodus gewechselt, Garn eingespannt, Stickvlies-Kunstleder-Avalon in den großen Stickrahmen eingespannt und den Anweisungen gefolgt.

WUNDERSCHÖN!

Ich hoffe, dass ich euch so einen tollen ersten Eindruck verschaffen konnte.

Mittlerweile habe ich ja noch mehr gemacht und neue Dinge festgestellt, aber dazu dann im nächsten Bericht mehr davon.

Herzlichst, eure Nicki

Danke an den Nähpark für das erneute Vertrauen.

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