Testbericht Transferpresse Hobbysqueezy

Wer seine Kleidung gern mit Folien verziehrt, denkt früher oder später über eine Transferpresse nach. Das Auftragen mit dem Bügeleisen ist durch die kleine Fläche langwierig und durch die Dampfaustrittslöcher ist die Verteilung des Drucks nicht gleichmäßig. Die Temperatur lässt sich oft nur schätzen.

Eine gute Alternative ist hier die Hobbysqueezy Transferpresse. Bei ihr können Temperatur und Zeit einfach eingestellt werden.

 

Hier eine kleine Übersicht über die Funktionen der Hobbysqueezy

Zum Einstellen dient die Taste „Mode“. Zeigt das Display „SP“, regelt man die Temperatur, über erneuten Tastendruck gelangt man zu „SE“, was für die Zeit in Sekunden steht.

Zu den meisten Folien erhält man vom Hersteller die genauen Angaben. Schwankungen können durch äußere Umstände entstehen, daher empfiehlt es sich, immer selbst Notizen dazu zu machen.

Im Display wird die aktuelle Temperatur angezeigt. Ist die gewünschte Gradzahl erreicht, kann es mit dem Übertragen schon losgehen. Zusätzlich gibt es eine Anzeige für "Warm up", die bei der eingestellten Temperatur erlischt.

Der Stoff wird mit der linken Seite nach unten in die Presse gelegt und es empfiehlt sich, kurz vorzupressen. Anschließend den Plott auflegen und bei empfindlichen Stoffen kann noch Backpapier darüber gelegt werden.

Sobald die Klappe geschlossen wird, beginnt der Timer rückwärts zu zählen. Am Ende ertönt ein (nicht gerade leiser) Piepton, bis die Klappe wieder geöffnet wird. Je nach Folie wird nun die Trägerfolie sofort oder nach dem Erkalten abgezogen.

Die Klappe der Transferpresse ist relativ schwer, so dass bei normalen Vinylfolien kein zusätzlicher Druck ausgeübt werden muss. Ist es dennoch nötig, kann an den beiden Griffen gut verteilt mit beiden Händen gedrückt werden. Die untere Platte ist gummiert und gibt etwas nach.

Die Heizplatte ist beweglich, so dass sie beim Schließen gleichmäßig auf das Material auftrifft. Geschlossen ist die Presse ziemlich kompakt und daher gut zu verstauen, das Kabel ist abnehmbar.

Mit einer Transferpresse sind auch feine Schriften mit Flockfolie kein Problem mehr.

Selbst Badelycra lässt sich mit der entsprechenden Folie sicher beplotten.

Die Hobbysqueezy ist nicht nur zum Übertragen von Plottermotiven gut geeignet, man kann damit auch verschiedene Vliesarten aufbügeln (gilt nur für Vliese, die ohne Dampf aufgetragen werden). Selbst wenn das Vlies mal übersteht, richtet man keinen Schaden an, denn der Kleber haftet weder auf der Heizplatte, noch auf dem Gummi der Unterlage.

Mit 220 Grad Höchsttemperatur ist die Hobbysqueezy auch für Sublimationstransfer geeignet.

Die Heizplatte hat eine Größe von 30x22 cm, was für die meisten Motive gut ausreichend ist. Gerade bei Kinderkleidung muss man mit der kleineren Auflage nicht so oft mit Unterlagen arbeiten, um eventuelle Unebenheiten wie Knopfleisten oder Bündchen auszugleichen.

Bei größeren Designs kann in Etappen gepresst werden.

Alternativ bietet sich hier noch die Profisqueezy mit 38x38 cm Heizplattengröße an, welche Selbermachen macht glücklich hier für euch getestet hat.

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