Bernina Q16 Nähmenü

Das Nähmenü der BERNINA Q16 / Q20 Longarm

Nach dem Start Ihrer BERNINA Longarm-Sitdown Quiltmaschine Q20 oder Q16 sehen Sie diesen Bildschirm, das Nähmenü. Wir zeigen Ihnen hier die einzelnen Funktionen und wofür sie genutzt werden können.

Quiltmodus – rechte Leiste im Nähmenü

BSR 1 ist standardmäßig aktiviert, zu erkennen durch die hellgraue Unterlegung.

Dieser Modus hat eine programmierte Grundgeschwindigkeit. Die Maschine läuft, solange man auf den Fußanlasser drückt, auch wenn man das Sandwich nicht bewegt. Über die obere Leiste SPI stellen Sie die Stichlänge ein (SPI= Stiche per Inch), unten die Grundgeschwindigkeit.

Der BSR 2-Modus hat keine programmierte Grundgeschwindigkeit. Die Maschine läuft nur dann, wenn man das Sandwich bewegt.

Der BSR3-Modus wird für das Heften verwendet. Sie haben die Wahl zwischen drei Stichlängen: 1 Stich per Inch, 2 Stiche per Inch und 4 Stiche per Inch.

Der manuelle Modus wird zum Quilten ohne BSR-Modus verwendet. Hier kann die Geschwindigkeit voreingestellt werden. Quilten Sie mit dem Kickstart, beschleunigt die Q16/Q20 bis zur eingestellten Geschwindigkeit (Maximum 2000 Stiche pro Minute).

Bei allen vier Modi:

Bernina Q16 Fersendruck

Unten im Display finden Sie zwei Symbole.

Links können Sie den Fersendruck programmieren. Hier haben Sie die Auswahl zwischen:

  • keine Funktion
  • Vernähstiche
  • Nadel hoch/tief
  • Nähfuß hoch/tief

Rechts befindet sich ein Start-Stopp-Button, der in der Bedienungsanleitung (bis jetzt) nicht aufgelistet wird. Drücken Sie dort, aktiviert sich die Pedal-Start-Funktion. Währenddessen bleibt diese graue Ansicht erhalten und Sie können die Ansicht des Nähmenüs nicht sehen. 

Drücken Sie nun mit dem Fußhinten auf das Pedal, startet die Maschine und läuft, bis sie erneut auf das Pedal treten. Über EXIT verlassen Sie diese Funktion.

Quiltmodus – linke Leiste im Nähmenü

Erstes Symbol, oben links:

Die Oberfadenspannung kann mit dem Schieberegler oder dem + und – Button reguliert werden. Die veränderte Spannung ist auch nach dem Schließen dieser Ansicht links oben zu sehen und auch das kleine Fadenspannungssymbol verschiebt sich mit.

Zweites Symbol, links:

Wenn man auf den Button tippt hebt sich der Nähfuß.

Tippt man erneut auf das Nähfußsymbol, senkt sich der Nähfuß wieder. Auch hier ist im Display zu sehen, welche Aktion bei erneutem Tippen ausgeführt wird. Bei manchen Quiltfüßen ist je nach Quiltsandwich manchmal ja schlecht zu erkennen, ob der Fuß angehoben ist oder nicht.

Tippt man auf das dritte Symbol, öffnet sich ein neues Fenster, und man kann vorgenommene Einstellungen speichern und benennen. Links ist dann auch zu erkennen, in welchem Programm Sie sich gerade befinden.

Tippt man auf den Button mit der Spule, öffnet sich dieses Fenster, und man erhält Informationen über den Füllstand des Unterfadens. Während des Quiltens läuft die Prozentanzeige rückwärts. Sinkt die Prozentanzeige unter 25%, wird im Feld „Füllstand Unterfaden prüfen“ ein blinkendes Symbol angezeigt. Die BERNINA Q16/Q20 hat keinen Unterfadenwächter, daher müssen Sie für jedes Garn die Länge einstellen, damit sie rechtzeitig meldet, dass der Faden leer wird. 

Da man oft jedoch nicht genau weiß, wieviel auf die Spule geht, hier eine kleine Hilfe:

Füllen Sie eine Unterfadenspule komplett, setzen Sie sie ein.
Geben Sie in diesem Menüpunkt 500 Yards ein (es muss einfach viel mehr sein, als normal auf die Spule geht, Sie können auch 400 oder 600 nehmen). Dazu stellen Sie den Regler unten auf 100 Prozent.
Quilten Sie jetzt, bis die Spule leer ist. Das merken Sie in diesem Fall nur, wenn kein Stich mehr gebildet wird, die Maschine wird nichts melden.
Jetzt sehen Sie nach, was unter dieser Anzeige bei „Yards on full Bobbin“ erscheint. Diesen Wert ziehen Sie von Ihrer Startlänge ab, dann wissen Sie, wieviel auf eine Spule geht.

Beispiel: Wir haben 500 Yards bei 100% eingegeben. Am Ende steht dort 220 Yards. Folglich waren 280 Yards auf der Spule.

Füllen Sie eine neue Spule und geben Sie dann 280 Yards bei 100% ein. Dann meldet die BERNINA Q16, wenn sich der Fadenstand dem Ende zuneigt, die kleine Spule in der linken Leiste blinkt dann.

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9 hours ago

Kennt ihr die 3-Faden-Superstretchnaht? Die ist nicht so weit verbreitet und es gibt Overlocker, da findet man sie in der Anleitung gar nicht. Sie kann auch nicht mit jedem Modell genäht werden, da man die Obergreiferabdeckung (Konverter) dazu braucht.
Die Juki MO-3500 hat aber einen Konverter, trotzdem fehlte diese Naht bis jetzt im Quickguide.
Wir haben zwei gute Nachrichten für euch:
Juki hat den Quickguide aktualisiert, alle MO-3500, die ab jetzt ausgeliefert werden, haben den dabei und darin findet ihr auch diese superdehnbare Naht.
Wer seine MO-3500 schon länger hat, kann bei Juki einen neuen Guide anfordern. Einfach eine Mail schreiben mit der Seriennummer der Maschine, sie schicken ihn euch zu.
Und wir haben uns auch mit dieser Naht beschäftigt, die man mit einem kleinen Stück Klebeband noch dehnbarer machen kann.
www.naehratgeber.de/die-3-faden-superstretchnaht-mit-der-juki-mo-3500-81648/
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Kennt ihr die 3-Faden-Superstretchnaht? Die ist nicht so weit verbreitet und es gibt Overlocker, da findet man sie in der Anleitung gar nicht. Sie kann auch nicht mit jedem Modell genäht werden, da man die Obergreiferabdeckung (Konverter) dazu braucht. 
Die Juki MO-3500 hat aber einen Konverter, trotzdem fehlte diese Naht bis jetzt im Quickguide.
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Juki hat den Quickguide aktualisiert, alle MO-3500, die ab jetzt ausgeliefert werden, haben den dabei und darin findet ihr auch diese superdehnbare Naht. 
Wer seine MO-3500 schon länger hat, kann bei Juki einen neuen Guide anfordern. Einfach eine Mail schreiben mit der Seriennummer der Maschine, sie schicken ihn euch zu. 
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Da gibt es aktuelle ja verschiedenen Möglichkeiten, die gängigste ist der USB-Stick. Auch wenn das für erfahrene Sticker einfach klingt, wenn man sich noch nie damit beschäftigt hat, gibt es da viele Fragen und auch einige Stolpersteine. Was ist FAT32? Warum zeigt meine Stickmaschine keine Muster an? Mein Computer kann diese Stickmuster ja gar nicht öffnen!
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