Die Juki DX 3 im Test – Erster Eindruck

Vor kurzem hat Juki ein Sondermodell auf den Markt gebracht, die DX 3. Das Team vom Nähratgeber hat sich diese Maschine mal näher angesehen. Hier der erste Eindruck:

 

Wir testen immer wieder Maschinen und jeder hat so seine Vorlieben. Oft ist es gar nicht so einfach, sich auf einen anderen Maschinentyp einzulassen. Die Juki jedoch macht den Umstieg relativ leicht. Ihr Eindruck ist wertig, das Gewicht genau richtig, das Zubehör ordentlich verstaut. Gerade im unserer Zeit werden Geräte bevorzugt, die sich intuitiv bedienen lassen. Das ist bei der DX der Fall. Auch ohne Anleitung klappen die ersten Schritte. Zudem sind die Fädelwege für Spulen und Nähen nummeriert und aufgezeichnet. Kniehebel einstecken, Fußanlasser und Stromkabel anschließen, schon kann es losgehen. Eine Schwierigkeit gibt es hier leider: Die Anleitung ist nur für die DX 5 und DX 7, somit fehlt die Beschreibung für eine Taste. Wir informieren uns noch darüber.

Das Nähgeräusch ist sehr angenehm, allerdings gibt es auch beider DX 3 im Stillstand ein leichtes elektronisches Geräusch des Stellmotors, was aber auch für empfindliche Ohren im Test noch ertragbar war. Die Beleuchtung ist gut positioniert und hell.

Für 999 Euro bietet diese Juki allerhand Luxus. Den schon erwähnten Kniehebel, einen zuverlässigen Einfädler und eine elektronische Fadenschere sorgen für einen schönen Arbeitsfluss.

Alle wichtigen Funktionstasten sind leicht zu erreichen und reagieren wirklich gut.

 

Das gilt auch für die Tasten am Display. Kein festes Drücken nötig, was lange Haltbarkeit erwarten lässt.

 

Sehr angenehm macht sich da auch die Rückwärtsnähfunktion am Pedal bemerkbar. Per Fersendruck wird rückwärts genäht, so hat man beide Hände für den Stoff frei. Auch andere Funktionen sind einstellbar, was noch getestet wird.

 

 

 

Unterfaden aufspulen klappt schnell, vor allem dank des integrierten Messers unter der Spulenhalterung. Faden ein paar Mal um die Spule wickeln, abtrennen, losspulen. Nach dem Spulen kann der Faden über ein anderes Messer wieder getrennt werden und die Unterfadenspule kann eingelegt werden. Auch hier ist der Fädelweg wieder nummeriert und aufgezeichnet.

 

Die ersten Nähte machen einen guten Eindruck und Lust auf mehr. Wir werden die nächsten Tage weiter berichten.

 

 

Hier erst mal eine kleine Zusammenfassung, warum man bei der limitierten Edition der DX 3 zuschlagen sollte:

Wer wenig Patchwork näht oder quiltet, kann auf die zusätzlichen Funktionen der DX 5 vielleicht verzichten (extra Nähfüße, Floationg-Modus, elektronischer Kniehebel) und hat für rund 300 Euro weniger eine vollwertige Allrounder-Nähmaschine.