Juki-mo-735-coverlocktest-garne

Zwischenbericht Test `Juki MO-735` von Sabrina Ohnesorge

Es ist schon wieder Testberichtzeit und heute folgt ein kurzer Zwischenbericht, bevor ich in die finale Testphase gehe.

Ich habe in den letzten Wochen weiterhin versucht, mit der Maschine vernünftige Covernähte zustande zu bringen. Teilweise war dies von Erfolg gekrönt, teilweise jedoch auch nicht, aber daran trägt die Maschine keine Schuld. Ich muss gestehen, dass mir zum Einen die Grundvoraussetzung zu fehlen scheint, denn ich bin einfach nicht vom Aufwand-Nutzen-Gleichgewicht beim Covern als Hobbynäher überzeugt. Ich finde eine reine Cover-Maschine dafür, dass man NUR damit Covernähte setzt, oder auch Rollsäume und ähnliches macht, einfach zu viel. Nicht nur vom finanziellen Aufwand her, sondern man braucht den zusätzlichen Platz und einen weiteren Arbeitsschritt. Aber die MO-735 ist ja auch noch ein Overlocker, also Pluspunkt für sie.

Bei anderen Nähbloggern finde ich Covernähte meist richtig toll und es gibt ja sogar einige, die auch damit applizieren und ähnlich Tolles. Ich befürchte aber, mehr fehlt der Ehrgeiz, um mich da hinein zu fuchsen, denn Covern will gelernt sein. Man kann sich nicht mal eben einfach so davorsetzen, die Garnfarbe wechseln wie man will und problemlos drauf los nähen. Zumindest mir in meinem Test ging es so, dass ich bei jedem Garnwechsel und bei jedem neuen Stoff die Maschine erst minutenlang einstellen musste, bis die Naht halbwegs so aussah, wie ich es mir erhofft hatte. Mir ist das alles irgendwie zu umständlich und ich bin nicht der Typ, der dafür ewig und drei Tage Geduld hat.

ABER, wenn man einmal die korrekte Einstellung gefunden hat, dann sieht es schon mega gut aus und macht richtig was her.

Nun gut, von ersten Erfolgen angespornt, brauchte ich für ein Projekt unbedingt eine rote Naht, hatte aber keine vier Konen rotes Garn da. Da ich aber gelesen hatte, dass gute Maschinen auch dieses oder jenes Garn nehmen, war ich tollkühn und habe wild gemixt. Nach ein paar erneuten Einstellungen hat es dann auch tatsächlich geklappt, zumindest so, dass ich einigermaßen zufrieden war.

Heute will ich auch noch ein paar generelle Worte verlieren, bevor ich zum Endtest übergehe und wieder auf den Overlockmodus umbaue.

Die Juki näht schön leise und zuverlässig. Pedal und Tempo sind auch sehr benutzerfreundlich. Was mir fehlt ist eine halbautomatische Einfädelhilfe. Ich denke, wenn das bei Geräten mit zwei Nadeln technisch möglich ist, sollte das mit drei Nadeln auch kein Problem sein, doch dem ist leider nicht so. Das vermisse ich hier. Im Großen und Ganzen mag ich die Maschine aber und hoffe, in den nächsten Tagen noch etwas mehr zum Nähen damit zu kommen.

Viele Grüße,

Sabrina

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Ich bin da ziemlich unglücklich weil es für meine Janome MC 6600 wohl keinen passenden Fuß gibt. Ich liebe diese Maschine und soll ich nun doch zum Nachfolgemodell wechseln müssen?

Ein integrierter Nadeleinfädler hilft, den Faden durch das Öhr zu bringen, aber manchmal ist es schon anstrengend, die Nadel einzusetzen. Es gibt aber auch hier kleine Helfer. Bei Husqvarna Viking und Pfaff ist dieser in der Hebamme (oder Hebeplatte) integriert, bei anderen Herstellern im manuellen Nadeleinfädler. Habt ihr beides nicht, kann man dafür auch den Einfädler von Prym verwenden. Habt ihr auch Mühe beim Einsetzen der Nadel?
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Wer schon eine Husqvarna Viking Nähmaschine zu Hause hat: Das Loch muss nur ein bisschen vergrößert werden. Schön vorsichtig ahlen, bis die Schraube gerade durchgeht, dann könnt ihr euren Halter auch weiterhin an der Husqvarna montieren.
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