Juki UX8 Test

Die JUKI HZL-UX8 im Test bei der Redaktion

Direkt nach der Online-Hausmesse durfte die JUKI UX8 mit in die Redaktion zum ausführlichen Test. Wie schlägt  sich die Nähmaschine im Alltag? Nutzt man die neuen Funktionen wirklich?

Mit dem WLAN verbinden

Das muss bei so einer Maschine einfach erst mal sein. Da sie im Laden schon benutzt wurde, haben wir sie erst mal initialisiert und dann mit dem heimischen WLAN verbunden. Das geht wirklich einfach, auch wenn man ja nur zwei Daten eingeben muss. Aber da gibt es Hersteller mit umständlicheren Tastaturen. Und was macht man dann? Genau, erst mal ne Runde Youtube.

Wobei es ja keinen Button für Youtube an sich gibt. Man wechselt erst in „Juki Sewing Net“, wählt dort „Instructional movie“. Dieser Bereich ist trotz Spracheinstellung Deutsch weiterhin auf Englisch. Danach muss man nochmal auf den Butten „Instructional movie“ tippen, erst dann öffnet sich Youtube und zwar die Playlist für die JUKI UX8.

Über die Lupe kann man dann aber nach allen anderen Inhalten auf Youtube suchen. Nur nähen kann man dann nicht. Gut, das mag der Sicherheit dienen. Aber wir würden uns dann einen größeren Button zum wechseln zwischen Nähen und Film ansehen wünschen, so muss man immer in der oberen Leiste hin und her wischen.

Trotzdem praktisch: Wenn man das Video nicht anhält, oben aber zu „Nähen“ wechselt, läuft es im Hintergrund weiter und man kann wenigstens zuhören.

Es ist also möglich, die Nähmaschine Musik spielen zu lassen, während man näht.

Erste Nähte

Ein paar Nähte haben wir ja bereits im Laden gemacht, also ging es wie gewohnt mit den aktuellen Projekten der Redaktion weiter.

Und da geht es gleich ans Quilten, genauer gesagt, an Rulerwork. Dieser Fuß ist schon im Lieferumfang enthalten und fix montiert. Transporteur versenken (die Tasten über dem Nähkopf lassen sich wirklich leicht bedienen), noch ein bisschen die Höhe anpassen über den Nähfußdruck, los geht’s.

Hier noch die Anmerkung zum Floating Modus der DX-Serie: Es wird ja immer mal gefragt, ob die UX8 das auch hat. Es heißt zwar dort nicht so, aber auch bei der UX8 kann man den Nähfuß schwebend einstellen, indem man den Nähfußdruck verringert, bis er sich anhebt.

Zurück zum Rulern. Das Entlangfahren am Lineal klappt gut, aber die richtige Fadenspannung zu finden, dauerte lange.

Ob es daran lag? Wir haben die Spule füllen lassen, bis die Maschine von selbst abgeschaltet hat. Im unteren Bereich finden wir die Spule zu voll.

Es handelte sich bei Ober- und Unterfaden um MADEIRA Aerofil, in zwei verschiedenen Farben passend zum Stoff der jeweiligen Quiltseite. Am Ende waren wir bei einer Oberfadenspannung von -5, mehr (besser gesagt, weniger) ging nicht. Trotzdem kam stellenweise noch Unterfaden nach oben. Da diese Probleme beim normalen Nähen nicht auftraten, wollen wir weitere Tests beim Freihandquilten und mit anderen Garnen machen.

Der Quilt musste dann erst mal zur Seite, denn die Weihnachtsproduktion stand schon an.

Nähen auf Kunstleder

Ein Teflonfuß ist leider nicht im Lieferumfang enthalten, aber da das Kunstleder nicht so klebrig war, wollten wir es auf jeden Fall mal versuchen. Die Motive wurden mit einer HUSQVARNA VIKING Stickkombi vorbereitet und sind teilweise mit Stickschaum gearbeitet. Die Umrandung wird bis auf eine Füllöffnung genäht, dann ausgestopft und im Anschluss geschlossen. Da die Nähte sehr dicht an der Stickerei liegen, haben wir uns für den schmalen Geradstichfuß entschieden. Aus Bequemlichkeit erst mal ohne die passende Platte und den Transporteur. Aber das war auch gar nicht nötig.

Der Transport war einwandfrei. Da es sich dabei teilweise um sehr enge Kurven handelt, haben wir nach ein paar Runden mit dem Kniehebel zum Anheben das Prinzip gewechselt. Man kann die UX8 so einstellen, dass sie beim Nadelstopp unten den Nähfuß anhebt (und auch die entsprechende Höhe). So war das Nähen der kleinen Rundungen sehr einfach. Auch die schnelle Pedalreaktion ist uns positiv aufgefallen. Bei manchen Modellen kommt es doch mal vor, dass die Maschine noch einen Stich näht, wenn man nicht quasi schon vorher den Fuß vom Pedal nimmt.

Das Pedal der UX8 hat ja noch eine Zusatzfunktion auf der rechten Seite, die mit verschiedenen Befehlen belegt werden kann. Viele Kunden haben Angst, dabei aus Versehen nach rechts zu kommen und vielleicht ungewollt zu schneiden. Aber die Verstärkung zwischen den beiden Schaltern lässt einen eigentlich spüren, wenn man in Richtung des kleineren Schalters kommt. Wir haben unser Pedal in die Mitte gestellt, da hier die Geschwindigkeit mit dem linken Fuß geregelt wird. Dann kann die rechte Taste mit dem rechten Fuß bedient werden. Das klingt erst mal seltsam, aber vor allem wenn man den Kniehebel intensiv nutzt, lohnt es sich wirklich, es mal mit dem Pedal für den linken Fuß zu versuchen.

Aber jeder so, wie er mag und da hat JUKI mitgedacht: Der Zusatzschalter kann auch auf der anderen Seite montiert werden.

Beim Zusammennähen von Vorder- und Rückseite hat sich allerdings ein Problem gezeigt:

Ab und an kommt man an eine Ecke beim Nähen und sieht schon, dass der nächste Stich darüber hinaus gehen würde. Man könnte jetzt die Nadel anheben und den Stoff passend darunter platzieren, aber bequemer ist es, die Stichlänge einfach ordentlich zu reduzieren.

Nur leider macht die UX8 das erst beim übernächsten Stich. Sie näht hier also noch einen Stich in 3.4 und dann erst einen in 1.6. Das ist dann ja schon zu spät. Das ist schade, wenn man dann wieder auf die althergebrachte Methode mit Schieben und Ziehen zurückgreifen muss. Beim Vernähen hat die UX8 aber wieder gepunktet. Zusätlzlich zum schnellen Fadenschneider vernäht sie auch wirklich auf der Stelle und schneidet auch dort. Denn beim Kunstleder wäre ja jede zusätzliche Einstichstelle sichtbar. 

Die Jeans

Da war noch ein weiteres Projekt in Arbeit, an dem sich die JUKI UX8 gleich beweisen konnte. Eine Jeans nach dem Schnitt von Pattydoo. Angefangen hatte die als Probehose, aber da wenig Änderungen nötig waren und bis dahin alles gut geklappt hatte, sollte sie jetzt fertiggestellt werden. Die Anfänge wurden mit der JANOME Cover Pro 3000P und einer BERNINA Nähmaschine gemacht.

Los ging es für die UX8 an den hinteren Taschen. Hier mussten die Kanten versäubert werden, was wir eigentlich mit einer Overlock machen. Aber es gibt ja auch Hobbyschneider, die ausschließlich mit einer Nähmaschine arbeiten und schließlich liegt der passende Fuß bei.

Wir haben uns für diesen Stich entschieden, der Nähfuß C wird angezeigt. Auch hier mussten wir die Spannung viel weiter reduzieren, als es die Maschine vorschlägt (von -2.5 auf -4.0), diesmal mit METTLER Seracycle.

Leider hat sich der Stoff beim Versäubern gewellt. Selbst eine extreme Reduzierung des Drucks hat nicht ganz die gewünschte Verbesserung gebracht. Nun, da dachten wir spontan an den integrierten Obertransport. Der soll da ja auch helfen können und wir wählten einen Stich mit Nähfußvorgabe A, dem Standardfuß.

Aber das macht die Maschine nicht. Dieser Stich kann nicht mit Smart Feed genäht werden. Der Grundgedanke ist gut, denn häufige Wechsel der Nährichtung ist für einen Obertransport nicht immer einfach und kann zu einem schlechteren Stichbild führen. Aber ein Hinweis auf die Problematik sollte reichen, eine komplette Verweigerung kann den Nutzer schon nerven. Zumal es bei anderen Herstellern grundsätzlich immer möglich ist oder über das Menü umgangen werden kann. Vielleicht wird hier ja noch nachgebessert.

Mit der Reduzierung des Druck bis genau an die Stelle, an der der Nähfuß sich anhebt, konnte der Stoff dann ziemlich gut verarbeitet werden (und ein bisschen Wellen legt sich ja beim Bügeln auch wieder). Für die Hosentaschen war das jetzt kein Problem, aber überrascht ist man doch, wenn man merkt, dass die Stichauswahl mit Obertransport sehr eingeschränkt wird.

Knopfloch

Im Anschluss ging es dann gleich an das Knopfloch. Da braucht man bei einer Jeans ja (meist) nur eins, aber das ist nicht ohne. Die vielen Stofflagen, die am Bund aufeinandertreffen, machen es der Nähmaschine nicht leicht, ein Augenknopfloch soll es gern auch noch sein und natürlich mit dem dicken Garn, mit dem auch die Steppnähte gemacht wurden. Das ist dann in unserem Fall GÜTERMANN Denim No. 50.

Erst sollte es das mit Spitze werden, später wurde es dann doch das mit dem geraden Ende. Die Knopflochinnenbreite kann zwar in drei Stufen verändert werden, aber wir haben es hier auf Standard gelassen. Ein paar Proben, dann ran an die Jeans.

Beim Testen der Knopflöcher tauchte wie beim Quilt auch das Problem mit der Fadenspannung auf. Da uns von den anderen Maschinen kein ähnliches Problem berichtet wurde, war es dann einfach mal an der Zeit, die Spannung der Spulenkapsel zu testen und einzustellen. Wie das geht, erklären wir hier: Die Fadenspannung richtig einstellen.

In diesem Fall hat es eine ganze Umdrehung gebraucht, bis ein passabler Ablauf erreicht wurde und bis jetzt klappt es mit der Fadenspannung so auch besser als am Anfang.

Bei manchen Knopflochschlitten wird es schwierig, das Knopfloch auf dieser Seite zu nähen (das Auge muss ja nach vorne) aber hier ist die vordere Halterung so konstruiert, dass der Bund nicht irgendwo gequetscht wird. Unter dem Stoff haben wir noch eine Lage wasserlösliches Vlies.

Das Auge wurde nicht ganz so rund wie bei den Proben, was wohl mal wieder den Stufen geschuldet ist, aber nach dem Aufschneiden sind diese Unebenheiten ohnehin nicht mehr zu sehen. Leider ist beim Verriegeln der Faden gerissen. Damit wir das Knopfloch nicht auftrennen müssen, haben wir einfach einen breiten Zickzack mit versenktem Transporteur darüber genäht. Alles in allem finden wir dieses Knopfloch für den ersten Versuch durchaus gelungen. Vielleicht schaffen wir ja noch eine zweite Jeans im Test.

Die Riegel

Aber diese ist ja noch nicht fertig. Nächster Schritt: Gürtelschlaufen. Genäht haben wir sie mit der Cover, an die entsprechende Stelle wurden sie erst mal mit einem Geradstich genäht. Wir bevorzugen hier die Methode, die Gürtelschlaufen erst am Ende anzunähen und nicht schon beim Bund einzuarbeiten.

Wählt man den Riegel aus, wird der benötigte Nähfuß angezeigt, welchen wir auch verwendet haben. Und natürlich eine Hebamme dazu für den Höhenausgleich. Braucht es das? Nicht so unbedingt, wir haben auch zwei Riegel ohne genäht, aber der Transport ist mit Ausgleich einfach besser und die Riegel werden schön gerade. Für die Riegel wurde allerdings normales Nähgarn verwendet, kein Denim No. 50.

Ganz mühelos hat die UX8 durch die teilweise 9 Lagen genäht. Wobei es sich hier um einen eher dünnen Denim mit Elasthan handelt, aber wir haben ja nun doch schon ein paar Gürtelschlaufen mit verschiedenen Maschinen angenäht und können sagen: Das hat sie wirklich gut gemacht.

Wasserlösliches Heftgarn vornähen

Zum Säumen der Jeans ging es zwar an die Cover, aber wir haben die Naht mit der JUKI und wasserlöslichem Heftgarn vorgenäht. Wie zu erwarten, waren die Stufen über die seitlichen Nähte gar kein Problem. Die Unterfadenspule mit dem Heftgarn war eine CB-Spule aus unserem Bestand, die problemlos verwendet werden konnte. Im Test hat sich jedoch gezeigt, dass manche Spulen zum Hüpfen neigen (sie stossen von innen gegen die Abdeckung), wenn man schnell näht. Diese Spulen sollten dann besser aussortiert werden. 

Unterfadensensor

Als kleines Zwischenprojekt gab es dann ein Wärmekissen. Die Oberseite wollten wir nochmal zum Quilten nutzen und haben ein paar Streifen in der Art nach Bargello zusammengenäht.

Da hat sich dann zum ersten Mal der Unterfadenwächter gemeldet. Was macht man da? Schaut erst mal nach, ob es wirklich schon knapp wird. Das geht aber leider nicht wirklich gut. Die Abdeckung der Spulenkapsel ist bis auf ein kleines Fenster undurchsichtig.

Wir haben dann noch die Naht zu Ende genäht, ca. 5 cm. Das war der Rest auf der Spule. Das ist doch eine passende Restmenge. Geht man ins Menü, kann man den Spulenfadenerkennungssensor finden und hat dort drei Auswahlmöglichkeiten. Heißt das jetzt aber, zu welchem Zeitpunkt der Sensor zum ersten Mal meldet, oder wie lange die Maschine näht, bis sie erneut warnt?

Da hilft der Blick in die Anleitung leider nicht, denn dieser Abschnitt fehlt einfach. Nicht nur in der gedruckten Version, auch in der Maschine ist nichts dazu zu finden. Also neu spulen und weiter gehts.

Der große Anschiebetisch ist so stabil, dass man darauf auch gleich den Nahtroller verwenden kann. Wir haben während des ganzen Tests eigentlich nur mit dem großen Tisch oder ganz ohne gearbeitet, den kleinen Anschiebetisch mit den Zubehörfächern haben wir kaum benutzt. Die Teile können ja auch gut in der mitgelieferten Box verstaut werden. Da bekommt man sie aus dem Schaumstoff auch leichter wieder heraus, die Plastikhalterung im kleinen Anschiebetisch ist doch sehr eng bemessen. Die Deckel lassen sich übrigens durch Zug nach links leicht öffnen und bleiben durch diesem Mechanismus auch beim Nähen fest geschlossen. 

Der Obertransport mit Differenzial

Nach dem Zerschneiden der Streifen müssen diese dann wieder zusammengesetzt werden, hier konnten wir gleich die Differenzialfunktion des Obertransports nutzen.

Viele kennen ja das Problem, dass zwei Lagen nicht perfekt zueinander passen. Da hilft es schon, die längere nach unten zu legen, der Transporteur zieht den Stoff dann so, dass kaum Fältchen entstehen. Nun geht das aber nicht immer oder es fällt einem erst beim Nähen auf.

Das kann dann so aussehen. Damit der obere Stoff nicht in Falten gelegt wird, kann man bei der UX8 jetzt die Geschwindigkeit des Obertransports asynchron zum unteren Transporteur laufen lassen.

Und schon legt sich die Welle hin. Wir finden bei der Darstellung auf dem Display allerdings nicht so ganz klar, welcher Transporteur nun schneller arbeitet, aber wir haben dazu einfach auf einem Reststück probiert und beobachtet, was er macht. So konnten wir bei den vielen Nahtkreuzungen ganz nach Bedarf ausgleichen, da mal die obere, mal die untere Lage länger war. Da man aber nach der Problemstelle am besten den Transport wieder auf neutral stellt, hätten wir uns eine Clear-Funktion am Display gewünscht. So musste jedes Mal über einen Drehknopf wieder zurückgestellt werden.

Transporteurversenkung

Die UX8 versenkt beim Nähen den Transporteur, wenn mit dem Kniehebel die maximale Höhe aktiviert wird. Das ist praktisch zum Drehen eines Projektes. Aber:

Nach dem Fadenschnitt macht sie das nicht. Möchte man also am Nahtanfang sein Projekt bequem unter den Nähfuß schieben, ohne dass er an den Zähnchen hängen bleibt, muss man den Nähfuß erst noch einmal absenken und anheben. Erst dann wird der Transporteur versenkt. Das finden wir unvorteilhaft.

Quilten

Nachdem alle Teile zusammengenäht waren, wurde noch freihand gequiltet. An sich ging das wunderbar, nur nicht mit dem gewünschten Garn. Geplant war METTLER Silk Finish Cotton, aber das ist immer wieder gerissen. Trotz bereits erfolgtem Nachstellen der Spulenkapsel kam immer wieder Unterfaden hoch und man spürt schon beim Einfädeln, dass der Oberfaden sehr straff geführt wird. Für ein schönes Stichbild lag die Spannung beim Silk Finish auf -5.0 (weniger geht nicht), beim anschließend verwendetem MADERIA Aerofil bei -4.0. So schön das Quilten mit dem Aerofil geklappt hat, wir finden es schade, dass die Maschine mit Silk Finish Cotton solche Probleme hat. Wir haben natürlich verschiedene Nadelsorten und -stärken getestet, auch auf verschiedenen Quiltsandwichversionen probiert.

Frühlingscardigan

Auch im Herbst kann man diesen Schnitt von L&P nähen, wir haben uns für einen Waffeljersey von Swafing entschieden.

Mit reduziertem Nähfußdruck hat die UX8 den Stoff spielend leicht verarbeitet, auch über Stufen wie am hinteren Kragen mit 8 Lagen. Die Beleuchtung ermöglicht das Verarbeiten von dunklem Garn bei dunklen Stoffen ohne Ermüden der Augen.

Aber der Unterfadensensor hat uns wieder etwas verwirrt. Nach etwa einem Drittel absteppen (Klammer) hat er sich zum ersten Mal gemeldet. Sehen konnte wir nichts, aber wir haben einfach mal weiter genäht. Ab da kam die Meldung dann alle 10 – 40 Stiche erneut (ohne Wegdrücken, sie schloss sich von selbst). In der Mitte sehen Sie die restliche Menge auf der Spule nachdem der Kragen abgesteppt war. Die Menge bei der ersten Meldung war also viel größer als bei der Meldung beim Quiltprojekt.

Ein Umstellen auf 100 oder 200 Stiche brachte keine Änderung. Diese scheint nur zu greifen, wenn man sie bereits vor der ersten Meldung vorgenommen hat. Licht ins Dunkel hätte vielleicht die Beschreibung gebracht, aber diese wird es laut JUKI nicht geben. Antwort auf unsere Nachfrage: “Zum Spulensensor gibt es keine Anleitung – er ist selbsterklärend.”

Die Spule muss natürlich wieder gefüllt werden. Dabei fiel uns auf, dass der Faden bei Miniking-Spulen über den Fuß reibt und auch die Spule nicht richtig gefüllt wird. Hier sollte man also auf der zweiten Halterung abspulen.

Die restlichen Nähte beim Cardigan verliefen problemlos, den größten Teil hat hier aber die Overlock übernommen. Dass der Fußdruck bei der JUKI UX8 dauerhaft gespeichert bleibt, ist sehr praktisch. 

Fazit:

Die JUKI UX8 ist auf jeden Fall ein technologisches Highlight unter den Nähmaschinen. Wer es modern mag, der ist hier richtig. Sie beeindruckt mit ihrer Größe und einer soliden Durchstichskraft mit optimalem Transport. Die Anordnung aller Bedienelemente (auch der digitalen) ist gut durchdacht.

Leider hapert es hier und da mit dem Feinschliff, was bestimmte Funktionalitäten angeht. Die Mehrheit der Hobbynäher (und vor allem Quilter) könnte sich dadurch im Nähflow etwas ausgebremst fühlen. Da das größtenteils elektronisch gesteuerte Vorgänge angeht, kann einiges davon sicher mit dem einen oder anderen Update verbessert werden. (Sollte das der Fall sein, tragen wir dies im Testbericht mit dem entsprechende Datum nach).

Wir werden den Testbericht fortsetzen, es wurde ja noch gar keine Tasche genäht.

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