Reinigen und Ölen einer Overlockmaschine (am Beispiel Bernina L460)

Immer wieder erreichen uns Fragen wie „Wie reinige ich meine Overlock?“ oder „Wo muss man eine Overlock ölen?“.

Daher zeigen wir das hier mal an einer Bernina L460. Die genauen Stellen fürs Ölen finden Sie meist ganz hinten in Ihrer Bedienungsanleitung .

So kann es hinter der Klappe schon mal aussehen:

Ehe es ans Ölen geht, muss so viel Staub wie möglich entfernt werden.

 

 

Meist liegt den Maschinen ein Pinsel bei. Hiermit können die Fusseln gelöst werden. Zum gründlichen Entfernen empfiehlt sich ein Staubsauger. Es gib verschiedenen Aufsätze, um auch ins Innere der Maschine zu gelangen.

Hier im Bild ist ein Trinkhalmaufsatz aus dem Drogeriemarkt einfach über das Staubsaugerrohr gestülpt worden.

Es gibt auch Aufsätze zum Reinigen von Computern, die hierfür gut geeignet sind.

 

 

 

Bitte verwenden Sie kein Druckluftspray, um das Innere der Maschine zu säubern. Hierbei können die Fusseln in Maschinenbereiche geblasen werden, die Sie selbst nicht mehr reinigen können.

Nun wird im Wechsel gepinselt und gesaugt.

 

 

Auch die seitliche Klappe öffnen und von dort aus reinigen.

Soll die Maschine während des Reinigens eingefädelt bleiben, senken Sie den Nähfuß ab, dann zieht der Staubsauger die Fäden nicht heraus.

 

 

 

Nun kann geölt werden. Bei der Bernina L460 ist dies im Anleitungsheft beschrieben, aber auch auf der Maschine aufgezeichnet. Die Stricknadel dient hier nur zum Zeigen der Stelle.

Es sind bewegliche Teile, was man auch erkennen kann, wenn man am Handrad dreht. Bitte nur ein Tropfen Öl, aber dafür lieber öfter mal ölen. Die mitgelieferten Ölbehältnisse sind manchmal nicht so gut geeignet, um genau einen Tropfen an der richtigen Stelle abzusetzen.

Hierfür haben wir im Shop Punktöler (nachfüllbar) und den Bernina Punktöler.