Testbericht: BROTHER Stellaire XE1 im Test bei Andrea Koch – Teil 1

Unboxing


Wow – das ist aber mal ein riesiger Karton. Da steht er nun und passt so nur schwierig durch
unser enges Treppenhaus. Also beginnt die Vorfreude schon im Hof und das „Maschinchen“
wird ohne Verpackung nach oben ins Nähzimmer getragen.

Dort hat die V3 schon ihren Platz geräumt. Auf diesem Tisch hat die Stellaire auch genug
Platz, so sehr viel größer ist sie auf den zweiten Blick dann doch wieder nicht.

Da steht sie nun in voller Schönheit.

Rahmenvergleich 10 x 10 zu 24 x 36 cm.

Vergleich Stickeinheit Stellaire XE1V3.

Mitgeliefertes Zubehör.

Inbetriebnahme

Aufgebaut ist sie dann ganz fix, nur das Stickmodul reinschieben, LED-Pointer einstöpseln und Stecker rein. Oh – aber wo ist der Anschluss für das Kabel vom PC wie ich es von der V3 gewohnt bin? Hmm – den gibt es leider nicht mehr.

Auf der Seite finden sich nur die Anschlüsse für USB und Maus, der PC-Anschluss ist zwar noch vorhanden, aber mit einem Plastikdeckelchen abgedeckt und ohne Funktion. Ich finde es schade, dass Brother auf diesen Anschluss verzichtet, wahrscheinlich brauchen ihn die meisten nicht, aber ich musste erst tief in den Schubladen nach einem USB-Stick kramen. Bei der V3 kann ich meine Dateien einfach vom PC mit der Maus über den Windows-Explorer oder PEDesign10 rüber zur Maschine ziehen. Bei der Stellaire geht das nur über WLAN, aber erst ab der Version PE Design11.

Die App „My Design Snap“

Mit der App „My Design Snap“ kann man – ich zitiere mal die Bedienungsanleitung - seine Stickdesigns einfach oder automatisch auf dem Stoff aufbringen, indem man ein Bild des eingespannten Stoffs (mit dem Handy oder Tablett) aufnimmt und dieses an die Maschine sendet.

Die Installation vom App-Store funktionierte problemlos. Auch die Verbindung der Maschine mit dem heimischen WLAN hat bei mir reibungslos geklappt.

Mit den speziellen Scan-Rahmen (im Lieferumfang sind 2 Rahmen, der 13x18 sowie der große 24x36 cm Rahmen dabei) fotografiert man mit der App seinen eingespannten Stoff und sendet ihn an die Maschine

Zunächst wollte es nicht so recht klappen, ein kleiner Wackler mit dem Handy und die App hört auf zu scannen. Aber mit ein bisschen Übung und genug Licht im Zimmer funktioniert die App sehr zuverlässig.

Es gibt zwei Modi – einfach und fortgeschritten. Für den Modus Fortgeschritten benötigt man die mitgelieferten Scan-Aufkleber, die die Form eines Schneemannes haben.

Bedienung

Die Bedienung ist durch den großen farbigen Touchscreen sehr komfortabel, entweder mit dem im Lieferumfang enthaltenen Pen oder einfach mit dem Finger.

Erster Eindruck

Der allererste Eindruck war – uih, die hat aber einen riesigen Stickrahmen. So groß braucht man doch nicht …. Aber was soll ich sagen, man gewöhnt sich ganz schnell daran so viel Fläche zur Verfügung zu haben. Gerade bei Applikationen ist so eine große Stickfläche sehr komfortabel.

Erstes Projekt

Mein erstes Projekt war dann auch gleich eine Applikation in dem großen Rahmen. Hier lässt sich wirklich sehr komfortabel arbeiten.

Mit der Editier- und Layoutfunktion lassen sich bequem mehrere kleinere Sachen zusammenstellen, ausrichten und nach Farben sortieren. Die Bedienung ist dabei über die Bilder selbsterklärend. Und wenn man etwas Falsches angetippt hat, geht man bequem über den Rückwärtsbutton wieder zurück.

Fehlermeldung „Größerer Stickrahmen“ – kein Problem, einfach zurückgehen und ein Stückchen kleiner ziehen.

Oder in verschiedenen Farben – schnell die Farben ändern – kein Problem.

Erstes Fazit

Positiv

  • Großes Display
  • Scanfunktion
  • Exaktes Positionieren per App und Laser
  • Große Stickfläche bis 240 x 360 mm
  • Viele schöne integrierte Stickmuster und Schriften
  • Die Rahmen von der V3 passen auch

Negatives

  • Übertragung der Dateien nur über USB-Stick - Anschluss für den PC fehlt
  • WLAN-Übertragung eigener Dateien nur mit PEDesign 11 möglich
  • Durch den großen Rahmen hat man viel Vlies-Abfall

Im nächsten Schritt werde ich mich mit dem Design Center noch ausgiebig befassen. Mal schauen, was ich damit schönes zaubern kann und ob es wirklich ein Stück weit die Software PE Design ersetzen kann.

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