Tutorial von Milchmonster: Babydecke mit Coverlock-Ziernähten

Bei der Gestaltung der Decke bist du völlig frei und kannst dich kreativ austoben.
Du kannst die Decke so wie ich hier aus zwei Stoffen nähen und anschließend mit Tasseln und ein
paar Handstickereien aufwerten, oder aber auch eine Deckenseite aus Stoffresten zum Patchwork
verarbeiten.
Für diese zweifarbige Decke benötigst du jeweils mindestens 50 x 50 cm. Ich habe hier für mein
Sommerbaby einen leichten Musselinstoff (gelb) und einen Kuschelstoff aus Nicki (blau) gewählt.
Diese Kontrastkombination aus leichtem Material und Kuschelstoff finde ich ganz spannend.

Zutatenliste:

Los geht´s:

Lege deine Stoffe rechts auf rechts.

Stecke die Ränder ringsherum aufeinander und steppe beide Lagen füßchenbreit fest. Nahtanfang und Nahtende verriegeln.
Lass eine handbreite Wendeöffnung, um die Decke nachher wenden zu können.

Wenn du dehnbaren (hier Nicki) und nicht dehnbaren (Musselin) Stoff verarbeitest, achte darauf, dass der dehnbare Stoff beim Absteppen unten liegt. So verziehen sich die Stofflagen nicht.

Hier siehst du die Wendeöffnung.

Schneide nun die Ecken bis zur Naht zurück.
Achte darauf, nicht in die Naht zu schneiden. Bei Stoffen die sehr schnell ausfransen, nicht zu knapp schneiden, sonst löst sich der Stoff über die Naht hinaus auf und ein Loch entsteht.

Wende die Decke durch die Wendeöffnung.

Wenn du die Decke gewendet hast, forme die Ecken schön aus. Ich verwende dazu gerne eine dicke Stricknadel oder Ähnliches.

Schließe nun die Wendeöffnung. Ich mach dies am liebsten von Hand mit dem Leiterstich.

Wenn die Wendeöffnung geschlossen ist, bügle die Kanten der Decke einmal ordentlich, das erleichtert die saubere Weiterverarbeitung enorm. Da ich statt eines Bindings hier eine Ziernaht mit der Coverstitch von Juki MCS-1500 nähen möchte, fixiere ich die Ränder mit Stecknadeln. Ich möchte die Schlaufen der Covernaht in gelb auf der blauen Stoffseite haben, darum nähe
ich auf der gelben Stoffseite. Die Schlaufen bilden sich auf der Unterseite. Ich habe mich hier entschieden die Ecken auszusparen und stattdessen Rundungen zu nähen.

Einen sauberen nahtlosen Abschluss bei einer
Covernaht hinzubekommen ist ganz schön schwer. Diesen Abschluss kann man aber ganz gut kaschieren. Entweder mit einem aufgenähten Label oder mit einer weiteren Ziernaht. Ich setzte die Ziernaht einfach auf den Abschluss, so fällt dieser nicht mehr weiter auf.

Die Naht verdeckt den unsauberen Abschluss wunderbar und sieht auch noch dekorativ aus.

Tasseln anbringen

Ich habe mich entschlossen hier nun noch
kleine Tasseln anzubringen.

Für die Tasseln habe ich ein Baumwollhäkelgarn
gewählt. Wickle es 13 Mal um deine Hand.

Löse deine Finger vorsichtig daraus und halte das obere Ende mit Daumen und Zeigefinger fest.

Wickle nun das Fadenende 5 Mal fest um das obere Ende und verknote das Fadenende.

Schneide die unteren Schlaufen auf und trimme sie auf eine Länge.

Fertig.

Danke an Antonia von Milchmonster (Shop geschlossen) für das tolle Tutorial.

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21 hours ago

Gerd von @ge_naeht hat die Juki TL-2300 getestet und hat ja selbst schon die TL-2200. Jetzt beantwortet er auf dem nähRatgeber auch die in der Testzeit eingegangenen Frag#Juki##jukisumatou#schnellnähen#nähmaschin&#nähmaschinentes&#nähpars#naehparkt#genähl;hpark #naehpark #genäht ... See MoreSee Less

Gerd von @ge_naeht hat die Juki TL-2300 getestet und hat ja selbst schon die TL-2200. Jetzt beantwortet er auf dem nähRatgeber auch die in der Testzeit eingegangenen Fragen. 
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Ein integrierter Nadeleinfädler hilft, den Faden durch das Öhr zu bringen, aber manchmal ist es schon anstrengend, die Nadel einzusetzen. Es gibt aber auch hier kleine Helfer. Bei Husqvarna Viking und Pfaff ist dieser in der Hebamme (oder Hebeplatte) integriert, bei anderen Herstellern im manuellen Nadeleinfädler. Habt ihr beides nicht, kann man dafür auch den Einfädler von Prym verwenden. Habt ihr auch Mühe beim Einsetzen der Nadel?
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