Bandführung Overlock Standardfuß

Bandführung im Standardnähfuß

Bänder mit der Overlock anzunähen ist eine überaus praktische Sache. Dabei dienen Bänder nicht nur zur Zierde (hier werden sie meist in die Greiferschlinge geführt), sondern auch zum Stabilisieren von Nähten.

Besonders bei stark überschnittenen Schultern neigen viele dehnbare Stoffe zum Ausleiern. Hier kann ein Nahtband ganz einfach helfen.

Integrierte Bandführung

Es gibt Overlocker, die verfügen bereits in der Standardausführung über eine Hilfe zum Annähen von Bändern. Schauen Sie sich Ihre Overlock doch mal genau an.

In dieser Art finden Sie den Standardnähfuß bei verschiedenen Overlockmodellen:

JUKI bietet diesen Fuß sogar beim Kombimodel MO-735.

Hat der Standardnähfuß keine Bandführung, werfen Sie mal einen Blick auf das Sonderzubehör. Je nach Hersteller und Modell sieht ein Bandführungsfuß immer etwas anders aus. Zum Beispiel gibt es für die PFAFF Admire Air 7000 einen Nahtbandfuß, den Sie gut als Standardfuß für alle Overlocknähte verwenden können.

Schulternähte ganz einfach stabilisieren

Wenn man nicht erst den Nähfuß wechseln muss, greift man doch schneller zu einem Band als Stabilisierung. Hier muss es nicht zwingend ein Nahtband sein oder Framilon. Sie können nahezu jedes Band verwenden, das von den Wascheigenschaften her zu Ihrem Projekt passt.

Für kurze Schulternähte nutzen wir gerne gewebte Bänder in einer passenden Farbe, für längere Schulternähte auch mal ein Gummiband.

Wenn der Nähfuß ausgeschwenkt werden kann (BERNINA L850), geht das Einführen des Bandes noch einfacher.

Die Breite des Schlitzes kann über eine kleine Schraube eingestellt werden. Lösen Sie die Schraube und schieben Sie die Führung so, dass das Band locker entlang des Messers läuft.

Wichtig beim Annähen: Mindestens eine Nadel muss durch das Band stechen, sonst kann man es nach dem Annähen wieder herausziehen und es kann zu unschönen Verschiebungen kommen.

Nähen Sie ein paar Stiche auf dem Band und legen Sie dann den Stoff unter.

Bei dickeren Bändern (wie Gummi) sollten Sie die Stichlänge erhöhen. Führen Sie das Band (vor allem, wenn es dehnbar ist) locker und dehnen Sie es nicht. Es sei denn, Sie möchten einen Raffeffekt erzeugen. Für ein gleichmäßiges Ergebnis benötigt es dann aber etwas Übung.

Auf der einen Seite sehen Sie dann das aufgenähte Band, auf der anderen Seite die geschnittene Stoffkante.

Die Unterschiede bei den Öffnungen

Je nach Modell können die Bänder verschieden breit sein. Bei den Modellen L450 und L460 beträgt die maximale Breite 4 mm, beim Modell L850 sind es 12 mm. Bei JUKI kann das Band bis zu 9 mm breit sein.

Ist das Band breiter als die eingestellte Overlocknaht, bleibt ein Überstand links von der Nadel.

Auch der transparente Nähfuß der BERNINA L850 und L890 kann zum Annähen von Bändern verwendet werden. Allerdings gibt es nur einen Schlitz und keine Verstellmöglichkeit, die Bänder müssen also von Hand besser geführt werden.

Da der Standardfuß der L890 aber über keine Bandführung verfügt, ist der transparente Nähfuß noch eine Ausweichmöglichkeit zum Annähen von Bändern.

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SDX oder DX? 1350 oder 1550? Wenn ihr nicht wisst, welcher Plotter von Brother der richtige für euch ist, schaut mal rüber auf den nähRatgeber (Link in Bio).
#plotter #plotterliebe #brotherplotter #nähpark #plottenistwiezaubernkönnen #hobbyplotter
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Der Obertransportfuss ist eine praktische Sache, aber ab und an hören wir, dass er nicht richtig transportiert. Meist ist dann die Gabel nicht eingehängt. Warum das aber wichitg ist, sehr ihr hier.
#bernina #obertransport #nähtipps #nähratgeber #nähpark #nähenmitbernina @berninanaehmaschinen
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