Schrägband ansetzen

Stoffstreifen ansetzen – ganz einfach

Besonders, wenn man Schrägband oder Streifen für das Bindig selbst herstellt, kommt man um das Ansetzen nicht herum. Wir zeigen hier das Zusammennähen von Stoffstreifen, bei dem Sie keine bestimmte Nahtzugabe einhalten müssen.

Benötigtes Material:

Streifen vorbereiten

Schneiden Sie Ihre Stoffstreifen zu und legen Sie sie mit der rechten Stoffseite nach oben hin.

Nutzen Sie nun die 45 Grad Markierung auf Ihrem Patchworklineal. Sie können das Lineal wie abgebildet anlegen, oder auch nach unten zeigend. Wichtig ist nur, dass Sie die gewählte Richtung bei allen Streifen beibehalten.

Wenn Sie keine 45 Grad Markierung auf Ihrem Rollschneidelineal haben, können Sie auch die äußeren Seiten eines Geodreiecks verwenden (hier allerdings mit dem Rollschneider vorsichtig arbeiten, da Geodreiecke in der Regel dünner sind und Sie leichter mit der Klinge hineinschneiden).

Wenn Sie bei allen Streifen in dieser Art schneiden, können Sie nun einen Streifen um 180 Grad drehen, dann haben Sie die richtige Schneiderichtung, um sie zusammenzusetzen.

Der rechte Streifen bleibt liegen. Den linken Streifen klappen Sie nach unten, so dass beide Streifen rechts auf rechts liegen.

Wenn Sie den linken Streifen genau auf 90 Grad halten, können Sie ihn beliebig weit nach rechts schieben. So, wie Sie Ihre Nahtzugabe gerne hätten.

Damit Sie sich die geplante Naht besser vorstellen können, haben wir hier zur Verdeutlichung die Kreuzungspunkte markiert. Die überstehenden Dreiecke müssen gleich groß sein, genäht wird von einer Markierung zur anderen. Solange die Schnittkante, die Sie am Anfang mit den 45 Grad erzeugt haben, aufeinander liegt, müssen Sie nur auf die Kreuzungspunkte achten.

Hier haben wir aufgezeichnet, wo genäht wird.

Sie können die einzelnen Streifen zusammenstecken. Wenn Sie diese Technik öfter anwenden, können Sie die Streifen auch einfach nur an der Nähmaschine aufeinanderlegen.

Stoffstreifen zusammennähen

Jetzt geht es an die Nähmaschine. Auch hier dient der aufgemalte Strich nur zur Verdeutlichung.

Die Nähmaschine steht auf Geradstich Mitte und Sie nähen genau von einem Kreuzungspunkt bis zum gegenüberliegenden. Wir vernähen hier nur mit einem Rückstich, da das Band ohnehin weiter verarbeitet wird.

Schon zusammengenäht. Die Nahtzugabe ist hier wirklich vollkommen egal, probieren Sie es ruhig aus.

Noch ein bisschen Feinarbeit

Klappen Sie die Streifen auf und bügeln Sie die Nahtzugaben auseinander.

Jetzt müssen nur noch die überstehenden Ecken entfernt werden (das sind die bekannten dog ears).

Diese werden mit dem Rollschneider entfernt, um eine gerade Kante zu erhalten. 

Jetzt können Sie Ihre Streifen nach Wunsch weiter verarbeiten.

Diese Technik können Sie übrigens auch anwenden, wenn Sie Schrägband bereits annähen, für den Anfang und das Ende. HIER gehts zum Beitrag.

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14 hours ago

Wo geschnitten wir, fallen Fusseln. Also gehört bei der Overlock das gründliche Reinigen noch öfter auf den Plan als bei der Nähmaschine. Im neuesten Beitrag zeigen wir euch, die ihr die Juki MO-3500 Sumato gründlich reinig und wo im Anschluss das Öl hinkommt.
www.naehratgeber.de/juki-mo-3500-reinigen-und-oelen-82620/
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Wo geschnitten wir, fallen Fusseln. Also gehört bei der Overlock das gründliche Reinigen noch öfter auf den Plan als bei der Nähmaschine. Im neuesten Beitrag zeigen wir euch, die ihr die Juki MO-3500 Sumato gründlich reinig und wo im Anschluss das Öl hinkommt.
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So eine Simulation ist fast so entspannend, wie der Stickmaschine beim Sticken zuzusehen 😊
Wir können es jedenfalls kaum erwarten, die Muster zu sticken. Hier seht ihr einen Entwurf unserer nächsten Quilty Fillers, die ihr euch ja gewünscht habt. Rahmenfüllende Quiltmuster, perfekt für kleine Quiltprojekte wie zum Beispiel Täschchen. Damit jeder die volle Fläche nutzen kann, wird es sie für fast alle Stickrahmengrößen unserer Hersteller geben (ab 15x15).
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